Kulinarisch und kulturell verwöhnt

Stadtkapelle Heppenheim auf „Erholungstour“ im Elsass

Presse 12.10.2017 Ausflug i Punkt

Die Musiker der Stadtkapelle verbrachten drei erlebnisreiche Tage in und rund um Colmar.

Dass die Musiker der Stadtkapelle in diesem Jahr bisher besonders viel geleistet und große Herausforderungen gemeistert haben, steht außer Frage. Schon das große Jubiläumskonzert zum 50jährigen Bestehen im Juni, mit der West Side Story im Kurmainzer Amtshof, erforderte große Anstrengungen und Konzentration. Voll gepackt war auch das Sommerprogramm. Von Entspannung kann jedoch noch keine Rede sein, gilt es doch, das Konzert zum Abschluss des Jubiläumsjahres am 5. November im „Dom der Bergstraße“ vorzubereiten.

Deshalb gönnte sich die Truppe um Geschäftsführer Jürgen Daubner und Dirigent Wilco Grootenboer eine „Erholungstour“ ins benachbarte Elsass. In Colmar ließen es sich die Musiker gut gehen und lebten sozusagen wie „Gott in Frankreich“. Mit dabei waren auch Ehepartner und Familienmitglieder der Musiker. Auch sie hatten sich die Reise verdient, packen sie doch immer dann mit an, wenn Unterstützung – etwa beim Aufbau oder bei der Bewirtung der Gäste – nötig ist. Geschäftsführer Jürgen Daubner fasste am Ende der Fahrt die Eindrücke der Reisegruppe treffend zusammen: „Wir haben uns kulturell und kulinarisch verwöhnen lassen. Die Reise war ein weiterer Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr und eine Belohnung für die Musiker.“

Das Konzert im „Dom der Bergstraße“ der Stadtkapelle findet am Sonntag (5. November) um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter in Heppenheim statt. 

© i-punkt, 12.10.2017

Start in die zweite Hälfte des Jubiläumsjahres

 

StadtkapelleHeppenheim Ende der Sommerpause

Konzentrierte Probenarbeit: Die Stadtkapelle bereitete sich akribisch auf das außergewöhnliche
Konzert im Kurmainzer Amtshof vor. Die letzte Probe vor dem großen Auftritt fand vor Ort statt.
Das Orchester feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Nach der Sommerpause stehen
die Aktivitäten in der zweiten Saisonhälfte des Jubiläumsjahres auf dem Programm.

Heppenheim. Sorgfältig verstaut ruhen derzeit die Instrumente der Stadtkapelle Heppenheim und die Musiker genießen ihre wohlverdiente Sommerpause. Verständlich, war doch das erste Halbjahr des Jubiläumsjahres geprägt von einem außergewöhnlichen und höchst anspruchsvollen Konzert im Kurmainzer Amtshof, auf das sich das rund 40köpfige Orchester unter der Leitung von Wilco Grootenboer monatelang akribisch vorbereitet hatte. Darüber hinaus absolvierte die Stadtkapelle obendrein die obligatorischen Auftritte. Die erste Saisonhälfte beendete die Kapelle mit flotter Unterhaltungsmusik beim Weinmarkt.

Das Serenadenkonzert im herrlichen Garten des Klosters St. Vinzenz und das Jubiläumskonzert im Kurmainzer Amtshof bildeten zwei Höhepunkte zum 50jährigen Bestehen des Orchesters. Beide Veranstaltungen lockten zusammen rund 800 Besucher an, die sichtlich und hörbar begeistert waren vom Niveau des Orchesters. „Wir haben ein dem besonderen Jubiläum angemessenes Programm auf die Beine gestellt“, betont Geschäftsführer Jürgen Daubner, der seit vielen Jahren die Stadtkapelle erfolgreich managt.

Das Festjahr ist damit jedoch längst nicht abgehakt: In der zweiten Saisonhälfte, die am 6. August mit einem Auftritt von 16:30 bis 18:30 Uhr bei der Stadtkerwe beginnt, sind weitere interessante Projekte geplant. Beim Wein- und Sektfest der Bergsträßer Winzer eG wird die Stadtkapelle am 26. August von 20 bis 23 Uhr für beste Unterhaltung sorgen. Ganz besonders freuen sich die Musiker über die Einladung des Verkehrs- und Heimatvereins, der seit einigen Jahren eine Konzert-Matinee auf der Starkenburg veranstaltet. Vor der Kulisse des historischen Gemäuers bringt das Orchester am 10. September – bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein – von 11 bis 13 Uhr bekannte Melodien zu Gehör.

Danach gilt die ganze Konzentration dem Konzert am 5. November ab 17 Uhr im „Dom der Bergstraße“. Die Kirche St. Peter dient der Stadtkapelle nicht das erste Mal als Konzertstätte. Bereits mehrfach nutzte das Orchester die besondere Akustik des Gotteshauses, um vor allem sakrale und klassische Werke zu Gehör zu bringen. Dirigent Wilco Grootenboer hat bereits Vorstellungen zum Programm, das geprägt sein wird von solistischen Beiträgen der einzelnen Register. „Das Konzert im Dom ist ein würdiger Abschluss unseres Jubiläums“, ist sich das Vorstandsteam sicher.

Beendet sind die Auftritte der Stadtkapelle auch damit nicht: Am 2. Dezember sind die Heppenheimer zu Gast bei der Katholischen Kirchenmusikkapelle in Fürth. Die ebenfalls von Wilco Grootenboer dirigierte Kirchenmusik lädt zu einem gemeinsamen Konzert in die Halle der Heinrich-Böll-Schule ein. Eine gute Gelegenheit für die Stadtkapelle, die West Side Story noch einmal aufzuführen. Beide Orchester kennen sich bestens, gestalteten sie doch im letzten Jahr ein vielumjubeltes Konzert im Parktheater in Bensheim.

Musiker, die Interesse haben, bei der Stadtkapelle mitzuspielen, sind jederzeit herzlich willkommen. Als Einstieg ist die erste Probe nach der Sommerpause geradezu ideal.

INFO: Wegen Renovierungsarbeiten im „Haus der Vereine“ findet die erste Probe nach der Sommerpause am 1. August ab 19:30 Uhr im Alten Rathaus in Hambach statt.

© Heppenheim extra, 19.07.2017

 

Musik, die Spaß macht

Für die Heppenheimer Stadtkapelle gibt es immer wieder viel Applaus

StadtkapelleHeppenheim ThomasZelinger web

Im Proberaum ist die Konzentration, mit der die Musiker der Heppenheimer Stadtkapelle um Dirigent
Wilco Grootenboer im Vorfeld der Veranstaltungen üben, regelrecht spürbar.
Foto: Thomas Zelinger

Es ist gar nicht lange her, da hat Heppenheims Stadtkapelle ein Serenadenkonzert im herrlichen Ambiente des Klostergartens der Vinzentinerinnen in der Kreisstadt gegeben. Das Publikum war begeistert, der Beifall entsprechend. Kurze Zeit später, Ende Mai, sitzen die Musiker, Frauen und Männer, schon wieder im Proberaum im Süden Heppenheims. Draußen ist es heiß. Drinnen auch. Vorbereitungen für die nächsten Auftritte. Es kündigte sich Großes für den Juni an. Erstens ein Konzert: 50 Jahre Stadtkapelle. Ein Jubiläum, das angemessen gefeiert werden sollte, im Amtshof stand Mitte des Monats ein Open-air-Abend auf dem Veranstaltungskalender. Zweitens: Zwei Auftritte beim Weinmarkt, am ersten Sonntag (25.) des Festes an der Schlossschule und am folgenden Freitag (30.) bei der Gebietsweinprobe im Winzerzelt.

Im Proberaum ist die Konzentration, mit der die Musiker im Vorfeld der Veranstaltungen üben, regelrecht spürbar. Schließlich soll an den Konzertabenden jeder Ton sitzen. Dirigent Wilco Grootenboer hört sehr genau hin, was die Musiker ihren Instrumenten entlocken. Töne, Tempo, Pausen, alles soll schließlich eine klangstarke, an vielen Stellen auch klanggewaltige Einheit bilden. Ein Wohlklang eben, beeindruckend fürs Publikum.

Mit charmant holländischem Akzent in der Stimme korrigiert Grootenboer wo es einer Korrektur bedarf. Mit eben solchem Akzent lobt er auch. Ruhig, sachlich, er lebt die Musik und gibt ihr Leben. Die Musiker hören sehr genau hin was er sagt, sind ganz bei ihm und gleichfalls inmitten der Musik. Volle Konzentration wie gesagt.

Der Mann mit dem Taktstock weiß, wo die musikalische Reise hingehen soll. Schon das Zuhören bei den Proben ist ein Genuss. Wie werden dann erst die Konzerte werden? Sie werden sich, das ist abzusehen, nahtlos in die Reihe der großen Veranstaltungen der Stadtkapelle einfügen. Schon immer war die Formation gut.

Und Grootenboer, so sagen Leute, die es wissen müssen, habe sie noch weiter vorangebracht. Seit zehn Jahren dirigiert er das Orchester, das über die Zeit seines Bestehens zu einem der musikalischen Botschafter und einem der musikalischen Aushängeschilder der Bergsträßer Kreisstadt geworden ist. Die Anfänge markiert der 20. April 1967, als „Geburtsstunde“ ist dieses Datum in der Chronik notiert.

Vorausgegangen war wenige Tage zuvor, auf den 10. April 1969 ist eine Aktennotiz im Rathaus hierzu datiert – so steht es in besagter Chronik im Internet – ein Zusammentreffen des Stadtoberinspektors Franz Hinkel und des Feldschütz Michael Weis.

Aus dem Bedauern in der Unterredung, dass Heppenheim keine Blaskappelle mehr habe, ist seinerzeit mit Unterstützung aus dem Rathaus die Initiative zur Gründung entstanden. Etliche Musiker waren sodann zusammengekommen, „zum Leiter der ersten Stunde wurde Herr Oberstudienrat Willi Wenzel ernannt“, heißt es in der Chronik.

Wenzel dirigierte die Stadtkapelle von 1967 bis 1972, er stellte in diesen Jahre entscheidende Weichen für die Erfolgsgeschichte. Ihm folgten Manfred Köhler, Renate Kärchner-Ober, Wilfried Lambert, Gerhard Schäfer und nun Wilco Grootenboer. Heute zählt das Orchester rund 35 Musiker. Blasinstrumente, Schlagzeug und Percussion finden dort zusammen. An vielen Stellen ist die Stadtkapelle gefragt, sind Grootenboer und seine Musiker dabei, in großem Rahmen bei den eigenen Konzerten und bei Veranstaltungen anderer, aber auch im feinen Kleineren sind die Frauen und Männer präsent.

Und immer wieder gibt es Applaus, viel Applaus. Das Repertoire des Orchesters ist breit angelegt, von klassischen Klängen bis zu großen Hits der Unterhaltungsmusik spannt sich der Bogen. Jeder Ton, egal in welchem Genre das Orchester unterwegs ist, sitzt, Routine lässt hier niemand aufkommen, dazu haben alle viel zu viel Spaß am Musizieren, Proben – wie Ende Mai erlebt – zeigen dies. Und natürlich sind die Auftritte der perfekte Ausdruck dessen.   Thomas Zelinger

 

Die Wiedergabe dieses Artikels erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung der Echo Zeitungen GmbH.

©Echo online, 26.06.1017

Jubelstürme zum Jubiläumskonzert

STADTKAPELLE Heppenheimer Ensemble trumpft mit einer eigenen Version der „West Side Story“ auf

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Klatschen bis die Hände schmerzen: Die Stadtkapelle hat das Publikum im Kurmainzer Amtshof begeistert.

Von Sigrid Jahn

HEPPENHEIM - Immer wieder für eine Überraschung gut ist die Stadtkapelle Heppenheim, das musikalische Aushängeschild der Kreisstadt, das seit zehn Jahren von Wilco Grootenboer geleitet wird. Das haben die über 30 Musiker am Samstagabend im Kurmainzer Amtshof mit einem Jubiläumskonzert wieder unter Beweis gestellt.

Sie spielen Märsche, Polkas und Popsongs in Vollendung, haben vor vier Jahren im Dom der Bergstraße mit Gershwin’s „An American in Paris“ oder Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite bewiesen, dass sie auch Klassik können und keine Herausforderungen scheuen. Damals gab es übrigens auch einige Melodien aus Leonard Bernstein’s „West Side Story“ zu hören.

Jetzt, aus Anlass des 50. Geburtstags der Formation, waren Zeit - und Spielstärke der Instrumentalisten reif für ein Großprojekt, wie es die Stadtkapelle zuvor noch nie gestemmt hat: die Premiere einer ganz eigenen Version des New-York-Musicals um Maria und Tony, die Jets und die Sharks, die weißen Platzherren auf den Straßen von Downtown und die Einwanderer aus Puerto Rico.

In einer 50 Minuten dauernden, vor Spannung vibrierenden Aufführung, bei der alle Instrumentensätze auf den Punkt erfolgten, erlebten die von Anfang an begeisterten Zuhörer eine „West Side Story“, die machtvoll und unheilschwanger („Something’s Coming“, „Mambo“) im Fortissimo daherkam, in den lyrischen Songs wie „One Hand, One Heart“, „Somewhere“, „Maria“ nahezu leichtfüßig die Instrumente flüstern ließ, wie sie es beim gebürtigen Holländer Grootenboer gelernt hatten, oder bei „I Feel Pretty“ und „Gee, Officer Krupke“ schelmisch und ausgelassen klang, wobei die Akteure die Bernsteinschen Dissonanzen, schrillen Kadenzen und Lautmalereien mit Bravour meisterten.

Grootenboer hatte – und das erklärte einen Teil der Faszination, die das Werk verspüren ließ – die Originalpartituren für seine Besetzung neu arrangiert, sodass jede Stimme eine tragende Rolle übernahm, kein Ton, kein Einsatz, keine Pause für den Gesamteindruck verzichtbar war. Geprobt hatten die Musiker seit einem halben Jahr, und dass mit Sabrina Keller und Tim Fuhrmann zwei exzellente Gesangssolisten die Parts der Maria und des Tony übernommen hatten, krönte die überzeugende Leistung.

Eine charmante Erzählerin

Auch Florencia Férez de Ensinger trug dazu bei, die mit viel Charme den Fortgang der Geschichte erzählte. Es war in der Tat ein „ganz besonderes Konzert, ein Geburtstagsgeschenk für uns und für Sie“, wie es Moderatorin Melanie Schmitt angekündigt hatte – und das „jeder Person, die vor 50 Jahren die Stadtkapelle gründete, die gebührende Ehre erwies“. Georg „Schorsch“ Keil, einer von ihnen, saß am Samstag im Publikum und wird das bestätigen können.

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Der Einsatz stimmt: Die Stadtkapelle gab im Kurmainzer Amtshof ihr Jubiläumskonzert zum Besten.

Auch der zweite Teil des Jubiläumskonzerts hatte nur Höhepunkte zu bieten mit der gravitätisch-feierlichen Hymne „Overture To A New Age“ von Jan de Haan, „Colors of the Wind“ aus „Pocahontas“, gesungen von Sabrina Keller, dem „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber und dem Jubiläumsmarsch „Arsenal“, wobei sich der Applaus von Stück zu Stück steigerte, sodass der Dirigent seine Musiker ein ums andere Mal aufstehen ließ, um die Ovationen und Jubelrufe gebührend entgegenzunehmen.

Zum Schluss hielt es auch das Auditorium nicht mehr auf den Sitzen. Selbst nach zwei Zugaben – der Polka „Ein halbes Jahrhundert“ und dem hinreißenden „Music“ von John Miles, dem traditionellen Schlusspunkt der „Night of the Proms“ in der Londoner Royal Albert Hall – gaben die Zuhörer noch keine Ruhe, bis Wilco Grootenboer für seine erschöpften Akteure und sich selbst um Gnade bat: „Es war ein grandioses Konzert, es gibt noch einmal ,Somewhere’, aber das ist endgültig das Finale.“

SOMMERPAUSE VERDIENT

Mit dem Jubiläumskonzert haben sich die Musiker der Stadtkapelle wahrlich eine Sommerpause verdient, der allerdings noch Auftritte beim Weinmarkt und dem Wein- und Sektfest der Bergsträßer Winzer eG vorhergehen.

Und im Herbst geht es gleich munter weiter mit der Einstudierung für das Jahresabschlusskonzert in der Pfarrkirche Sankt Peter am Sonntag, 5. November, um 17 Uhr, einer Spielstätte, die ein dafür angepasstes Repertoire verlangt.

Dass sich die Ausführenden nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen werden, dürfte klar sein. Wie Melanie Schmitt und Geschäftsführer Jürgen Daubner am Samstag versicherten, ist das 50-Jahr-Jubiläum nicht nur Gelegenheit zur Rückschau, sondern vor allem „Ansporn und Motivation für weitere musikalische Meilensteine“. (jn) 

Fotos: Dagmar Jährling

© Echo-Online, 19.06.2017

 

Schöne Melodien im Klostergarten

Presse 18.05.2017 WNOZ

Die Stadtkapelle Heppenheim unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer freut sich auf den Auftritt am 20. Mai ab 17 Uhr im herrlichen Garten des Klosters St. Vinzenz. Zum fünften Mal lädt das Orchester zum Serenadenkonzert in die grüne Oase ein.

Heppenheim. Die Rosen stehen in voller Blüte und der Garten präsentiert sich als grüne Oase in den schönsten Farben. Die Rahmenbedingungen für das Serenadenkonzert der Stadtkapelle Heppenheim am Samstag, 20. Mai, ab 17 Uhr im Garten des Klosters St. Vinzenz sind perfekt. Dazu passt, dass Dirigent Wilco Grootenboer sein Orchester bestens auf dieses musikalische Ereignis vorbereitet und ein sehr unterhaltsames Programm gestaltet hat. Jetzt ist noch Petrus’ Mithilfe gefragt, damit das Konzert zum fünften Mal stattfinden kann.

Grüne Oase als ideales Fleckchen

Das kleine Jubiläum ist nur deshalb möglich, weil die Schwestern des Klosters, allen voran Generaloberin Schwester Brigitta, vor fünf Jahren spontan die Stadtkapelle dazu animierten, den Garten als Konzertstätte zu nutzen. Dass die grüne Oase ein ideales Fleckchen ist, um Freunde sinfonischer Blasmusik mit schönen Klängen zu erfreuen, spürten die Mitglieder der Stadtkapelle bei einem Gottesdienst an Fronleichnam, den sie dort gestalteten. Die Veranstaltung stieß von Beginn an auf große Resonanz: Bis zu 500 Gäste ließen sich jeweils das Serenadenkonzert nicht entgehen und genossen sichtlich den Aufenthalt im Klostergarten.

Stadtkapelle seit 50 Jahren

Zurück zum Stichwort „Jubiläum“: Das Fünfjährige ist fast eine Randnotiz im Vergleich zum 50-jährigen Bestehen der Stadtkapelle und dem 90. Bestehen des St. Vinzenz Klosters. Es gibt also allen Grund zum Feiern. Musikalisch geschieht dies mit einer Auswahl der schönsten Melodien, die in den vergangenen fünf Jahren erklangen, gekrönt mit neuen Kompositionen. „Wir freuen uns sehr auf unseren Auftritt im Klostergarten“, betont Geschäftsführer Jürgen Daubner.

Der nächste Höhepunkt steht dann am 17. Juni auf dem Programm, wenn die Stadtkapelle zum Jubiläumskonzert in den Kurmainzer Amtshof einlädt. Der Kartenvorverkauf für das Musikereignis im Amtshof startet beim Serenadenkonzert im Klostergarten. Ab 20. Mai sind die Tickets auch bei den Vorverkaufsstellen Parfümerie Hillenbrand-Herold und Horschler Bürobedarf erhältlich.

Der Eintritt zum Serenadenkonzert ist frei. Für Speisen und Getränke wird bestens gesorgt.

© Weinheimer Nachrichten/Odenwälder Zeitung, 18.05.2017

Serenadenkonzert: Jubel und Bravorufe für Heppenheims Stadtkapelle

Presse 23.05.2017 Echo Online

Glänzender Auftritt: Die Stadtkapelle Heppenheim spielte im Garten des Vinzenz-Klosters. Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM - Das gibt es auch nicht alle Tage: 90 Jahre Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, ein halbes Jahrhundert Stadtkapelle, eine Dekade als Dirigent für Wilco Grootenboer und die fünfte gemeinsame Veranstaltung im Garten des aufwendig restaurierten Klosters, die wieder Hunderte Zuhörer auf die Beine brachte. Jubiläen im Viererpack: „Wenn das kein Grund zum Feiern ist“, hatte Melanie Schmitt, Flötistin der Stadtkapelle und charmante Moderatorin der Formation, Stammpublikum und Neulinge beim Serenadenkonzert begrüßt und den Vinzentinerinnen als Dank für die Gastfreundschaft ein Fotobuch mit den „schönsten Momenten“ überreicht.

„Wir freuen uns, dass dieses Konzert mittlerweile gute Tradition geworden ist“, so Generaloberin Schwester Brigitta: „Es ist ein wunderschönes Geben und Nehmen“, wobei der im frischen Maigrün strahlende Garten als Konzertkulisse kaum zu übertreffen ist. Dass zudem die mächtigen Mauern des Metzendorf-Gebäudes der Akustik regelrecht Flügel verleihen, war schon bei den ersten Tönen der Stadtkapelle zu vernehmen, die mit Jan van der Roosts festlichem Konzertmarsch „Arsenal“ zum Open-Air-Start gleich Maßstäbe setzte.

Ein „Best of“ hatten die 35 Musiker zum konzertanten Auftakt des Jubiläumsjahres angekündigt und etliche Lieblingsstücke der Fangemeinde frisch aufpoliert, von der Polka „Böhmischer Traum“ über Filmmusiken von Ennio Morricone und „The Mask of Zorro“ bis zu Evergreens der Popszene. Präzise Einsätze, schön herausgespielte

Pop-Perlen und Besuch bei Gershwin

Themen und fließende Übergänge sind dabei nur einige der Tugenden, mit denen die 35 Musiker punkten. Erstaunlich ist zudem, wie leichtgängig, ja nahezu schwerelos die sinfonische Blasmusik daherkommen kann, und das in allen Genres, allen Tempi und mit leisen Tönen, die locker bis in die hinteren Ränge tragen.

„You raise me up“ von „Secret Garden“, „It’s not unusual“ von Tom Jones, „Hard Rock Cafe“ von Carole King in Arrangements, die allen Instrumenten gerecht wurden, machten Spaß, wobei sich das reibungslose, hoch konzentrierte Zusammenspiel der Musiker vor allem in den Medleys offenbarte. Pop-Perlen der sechziger Jahre mit „Downtown“ oder „Puppet on a string“ forderten sowohl die grazilen Flöten- und Klarinettenklänge als auch die robusteren Tieftöner unter den Instrumenten. „The Best of Billy Joel“, eine Hommage an den „Piano Man“, der im September 2016 mit 67 Jahren noch die Commerzbank-Arena in Frankfurt aufgemischt hatte, gefiel in der Version der Stadtkapelle durch rhythmischen Elan und mitreißende Instrumentierung; die Hits von Simon und Garfunkel – von „Bridge over troubled water“ über „Mrs. Robinson“ bis zum eingängigen „Sound of Silence“ – maßen sich am Medley „Visit to Gershwin“, das neben „The Man I love“ und „Lady be good“ ein dahinschmelzendes „Summertime“ zu bieten hatte.

Ein wohlgefülltes Spendenkörbchen

Bravo-Rufe, Jubel und viel Beifall im Stehen gab es vom Publikum, das auch die Spendenkörbchen zugunsten der Musiker und der Ordensschwestern gut gefüllt hatte und sich somit für den freien Eintritt angemessen revanchierte. Und die Zugabe „Ein halbes Jahrhundert“, eine hymnische Polka von Very Rickenbacher, dürfte nicht zum letzten Mal im 50. Jahr der Stadtkapelle zum Repertoire gehören. Denn das nächste Highlight, das Jubiläumskonzert am Samstag, 17. Juni, ab 19 Uhr im Amtshof, steht schon so gut wie vor der Tür. Haupt-Act dabei: Melodien aus Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“, mit vokaler Unterstützung von zwei Gesangssolisten. „Es klingt toll“, sagte Melanie Schmitt, die zuvor in einer Laudatio zum Dirigentenjubiläum Wilco Grootenboer bescheinigt hatte, dass er seine Musiker bis „zum „Maximum“ zu motivieren versteht.

AUFTRITTE

Der Vorverkauf für das Jubiläumskonzert hat am Samstag schon begonnen; weitere Auftritte wird die Stadtkapelle absolvieren beim Weinmarkt, an Fronleichnam beim Gottesdienst und der Prozession, bei der Stadtkerwe sowie beim Wein- und Sektfest der Bergsträßer Winzer eG.

Nach der Konzert-Matinee auf der Starkenburg am Sonntag, 10. September, ab 11 Uhr geht es für die Musiker zum Abschluss des Jubiläumsjahres an die Vorbereitung des Konzerts am Sonntag, 5. November, ab 17 Uhr in der Heppenheimer Pfarrkirche Sankt Peter. (jn)

© Von Sigrid Jahn, Echo-Online, 23.05.2017

50 Jahre Heppenheimer Stadtkapelle

Auftakt beim Osterkonzert

HEPPENHEIM. Es ist kein Zufall, dass die Stadtkapelle Heppenheim für das Osterkonzert am Sonntag, 16. April, ab 11.15 Uhr auf dem Marktplatz die Polka „Ein halbes Jahrhundert“ als Auftaktstück wählt. Das Orchester feiert 2017 sein fünfzigjähriges Bestehen. Der Auftritt am Ostersonntag gilt als Startschuss für die musikalischen Jubiläumsaktivitäten der Stadtkapelle.

Dazu zählt auch das Serenadenkonzert im Garten des Klosters Sankt Vinzenz am Samstag, 20. Mai, ab 17 Uhr. Diese Veranstaltung hat bereits Tradition: Zum fünften Mal konzertiert die Stadtkapelle in der von blühenden Rosen gesäumten grünen Oase des Klosters. Die Ordensschwestern selbst feiern auch ein Jubiläum: Das Kloster besteht seit 90 Jahren, und ist aus dem Stadtbild und dem Leben der Kommune nicht mehr wegzudenken.


Beschwingte Melodie im Klostergarten

Der Garten bildet einen hervorragenden Rahmen für die dort erklingenden beschwingten Melodien. Für das Doppeljubiläum haben sich die Musiker um Dirigent Wilco Grootenboer und Geschäftsführer Jürgen Daubner etwas Besonderes einfallen lassen: Den Zuhörern – im vergangenen Jahr fanden sich 400 Musikfreunde im Garten ein – präsentieren sie eine Auswahl der schönsten Kompositionen der vergangenen fünf Jahre. Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke sorgt die Stadtkapelle in bewährter Weise. Bleibt zu hoffen, dass es wie in den vergangenen Jahren frühsommerliches Wetter gibt. Die Ordensschwestern, das zeigten die bisherigen Konzerte, scheinen jedenfalls einen guten Draht nach oben zu haben, schreibt die Stadtkapelle.

Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten steht unzweifelhaft das Konzert am Samstag, 17. Juni, ab 19 Uhr im Kurmainzer Amtshof. Die Stadtkapelle möchte einen musikalischen Meilenstein setzen und hat deshalb ein Programm arrangiert, das niveauvoll und außergewöhnlich zugleich ist.


Stücke aus dem Musical „West Side Story“

Für das Sahnehäubchen sorgen Gesangssolisten, die Teile aus dem Musicalklassiker „West Side Story“ zu Gehör bringen. Seit Monaten proben die Musiker konzentriert für diesen Auftritt. Dirigent Grootenboer hat Arrangements ausgewählt, die alle Register fordern. In Satzproben wird in den nächsten Wochen an Feinheiten gefeilt.

Das Sommerprogramm der Stadtkapelle beinhaltet natürlich auch die Auftritte beim Weinmarkt, bei der Stadtkerwe sowie beim Wein- und Sektfest der Bergsträßer Winzergenossenschaft. Ehre und Freude zugleich ist es dem Orchester, auf Einladung des Heimat- und Verkehrsvereins im September auf der Starkenburg wieder eine Konzert-Matinee zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verkehrsverein ist seit Jahren überaus vertrauensvoll und für beide Seiten fruchtbar, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Jubiläumsjahr der Stadtkapelle Heppenheim endet am 5. November mit einem Konzert im „Dom der Bergstraße“.

© Echo Online, 13.04.2017

Ein prickelnder Start ins Jubiläumsjahr

Stadtkapelle Heppenheim blickt auf 50 erfolgreiche Jahre zurück / Konzert im Amtshof

Die Stadtkapelle Heppenheim im Jubiläumsjahr

Zum Wohl, auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr: Musiker der Stadtkapelle Heppenheim stießen in der ersten Probe im neuen Jahr auf das Jubiläum des Orchesters an, das seit 50 Jahren besteht. Den Geburtstag feiert die Stadtkapelle mit vielen musikalischen Höhepunkten.

Heppenheim. „Stoßen wir an auf 50 Jahre Stadtkapelle Heppenheim“. Der Aufforderung des Geschäftsführers des Orchesters, Jürgen Daubner, kamen Dirigent Wilco Grootenboer, das Vorstandsteam und die Musiker in der ersten Probe im neuen Jahr gerne nach. Ein prickelnder Start ins Festjahr, das die Stadtkapelle mit musikalischen Glanzlichtern zum Leuchten bringen möchte. Im Mittelpunkt der akustischen Aktivitäten steht das Jubiläums-Konzert am 17. Juni im historischen Kurmainzer Amtshof.

Seit fünf Jahrzehnten gehört die Stadtkapelle zum kulturellen Aushängeschild der Kreisstadt. Das Orchester, das schon immer mit einer ausgewogenen Besetzung und niveauvoller Blasmusik zu überzeugen wusste, genießt im Kreis Bergstraße einen sehr guten Ruf. Von der mit klassischen Blasorchestern oft in Verbindung gebrachten „Dicken-Backen-Musik“ ist die Stadtkapelle weit entfernt. Das bedeutet nicht, dass die Heppenheimer Kapelle keine Marschmusik im Repertoire hat, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Melodien anderer Genres.

Eine Musikrichtung, die Dirigent Wilco Grootenboer, der seit zehn Jahren den Taktstock mit großem Erfolg schwingt, fördert. Er hat gemeinsam mit den rund 40 Musikern einen für die Stadtkapelle Heppenheim typischen Sound entwickelt, der bei den Zuhörern auf großen Zuspruch stößt. Dass der eingeschlagene Weg der richtige ist, beweist auch die erfreuliche Zahl an Musikern, die sich in jüngster Zeit dem Orchester angeschlossen haben.

Längst kommen nicht mehr alle Trompeter, Klarinettisten oder Tubisten aus Heppenheim. Aus umliegenden Städten und Gemeinden nehmen Musiker jeden Dienstag den Weg in die Kreisstadt auf sich. Ob aus Bensheim, Einhausen, Mörlenbach oder gar einer Stadt im Taunus: Für die Mitglieder der Stadtkapelle lohnt sich die Anfahrt, denn im Haus der Vereine bereiten sie sich akribisch auf jeden Auftritt vor und feilen im Detail an Feinheiten, stets mit dem Ziel, das Zusammenspiel zu verbessern und Melodien adäquat zu interpretieren. Dirigent Grootenboer ist es wichtig, dass die Musiker die Intention des Komponisten, die sich hinter den schwarzen Punkten versteckt, verstehen und zum Klingen bringen.

Derzeit liegt der Fokus auf dem Jubiläumskonzert am 17. Juni um 19 Uhr im Kurmainzer Amtshof. Im Mittelpunkt steht das wohl bekannteste Musical, die „West Side Story“ von Leonard Bernstein. Das Besondere an der Aufführung: Zwei Solisten werden mit ihrem Gesang die Klänge der Stadtkapelle bereichern. Damit nicht genug: Auf dem Programm stehen weitere höchst anspruchsvolle Kompositionen, unter anderem die zum Jubiläum passende „Overture to a New Age“. Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen und in mediterranem Ambiente soll das Jubiläumskonzert zu einem Meilenstein in der fünfzigjährigen Geschichte des Vereins werden.

Ein Jubiläum feiern auch die Schwestern des Klosters St. Vinzenz, das seit 90 Jahren besteht. Was verbindet die Stadtkapelle mit den Ordensschwestern? Ganz einfach: Seit fünf Jahren veranstaltet das Orchester im herrlichen Klostergarten ein Serenaden-Konzert. Klar, dass das Doppeljubiläum einen gebührenden Anlass bietet, erneut in dieses Refugium einzuladen. Die Stadtkapelle hat sich daher vorgenommen, den Zuhörern am 20. Mai ab 17 Uhr einen „bunten Melodienstrauß“ zu bieten, wie Geschäftsführer Jürgen Daubner bemerkte.

Den festlichen Abschluss des Jubiläumsjahres bildet ein Konzert am 5. November im „Dom der Bergstraße“. Dirigent Wilco Grootenboer möchte die einzelnen Register ins Rampenlicht rücken und Werke auswählen, die das Können der verschiedenen Sätze zur Geltung bringen.

„Am Jahresende werden wir sicherlich noch einmal allen Grund haben, um auf musikalische Höhepunkte in unserem Jubiläumsjahr anstoßen zu können. Bis dahin freuen wir uns auf die Konzerte im Rahmen des 50jährigen Bestehens der Stadtkapelle Heppenheim“, betonte das Vorstandsteam beim Umtrunk zum Start ins Jubiläumsjahr.

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 28.01.2017

 

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