Das Vereinsjahr beginnt mit einem Konzert

Stadtkapelle Heppenheim weiter im Arbeitsmodus / Konzentration hochhalten

Heppenheim. Jeder kennt die Situation aus dem Sport: Mannschaften, die sich auf ihren Erfolgen ausruhen, landen im Handumdrehen am Ende der Tabelle. Trainer sind deshalb gefordert, die Konzentration und die Spannung ihrer Spieler hoch zu halten. Wilco Grootenboer, Dirigent der Stadtkapelle Heppenheim, hat ein probates Mittel gegen lähmende Zufriedenheitssymptome: Er terminiert zu passenden Zeitpunkten musikalische Herausforderungen, beispielsweise Konzerte. Das Orchester startet deshalb das Vereinsjahr mit einem ersten musikalischen Höhepunkt am Sonntag, 31. März, ab 17 Uhr in der Kirche „Erscheinung des Herrn“.

Schon seit Ende des vergangenen Jahres bereiten sich die Musiker auf das Konzert vor. Die Besucher erwartet ein interessanter Wechsel aus Beiträgen des Gesamtorchesters, Sologesang und Einlagen bestimmter Satzgruppen. Ensembles der Blechbläser treten ebenso in Erscheinung wie ein Klarinettenquartett. „Gerade die musikalischen Variationen sorgen sicherlich für einen abwechslungsreichen Genuss“, ist sich der Geschäftsführer der Stadtkapelle, Jürgen Daubner, sicher. Überaus attraktiv, so das Vorstandsteam und Dirigent Wilco Grootenboer, sei das Programm insgesamt, das überwiegend neue, sehr spezielle Kompositionen beinhalte.

Die Vorbereitungen auf das Konzert sind ein Garant dafür, dass die Musiker bestens präpariert in das Sommerprogramm starten. Als musikalische Botschafter der Kreisstadt fungiert die Stadtkapelle am 19. Mai, wenn sie in Wölfersheim/Melbach eine Jubiläumsveranstaltung des dortigen Gesangvereins aus Anlass des 100jährigen Bestehens umrahmt. Wie kam es zu diesem Termin? Ein Besucher des Weinmarktes hörte die Stadtkapelle, war sofort begeistert und sprach spontan die Einladung aus. Die Musiker freuen sich schon jetzt auf die Tour in die Wetterau.

Das Vereinsjahr ohne das Serenadenkonzert im Mai wäre wie Heppenheim ohne das Kloster St. Vinzenz: einfach undenkbar. Die Schwestern und die Stadtkapelle sind seit Jahren eng verbunden. Für die Ordensfrauen ist es eine Freude, ihren herrlich blühenden Garten als Konzertstätte zur Verfügung stellen zu können, und für das Orchester ist es eine Ehre und Freude zugleich, in einem wunderschönen Ambiente die zahlreichen Gäste erfreuen zu dürfen. Das Serenadenkonzert findet am Samstag, 25. Mai, ab 17 Uhr im Garten des Klosters statt.

Am 9. Juni ist die Stadtkapelle von 11.15 bis 12.15 Uhr auf dem Marktplatz zu hören, wenn die Stadt zum Platzkonzert an Pfingsten einlädt. Zur Ehre Gottes spielen die Musiker am 20. Juni, wenn unter freiem Himmel das Fronleichnamsfest gefeiert wird.

„Gleich zwei Mal sind wir beim Heppenheimer Weinmarkt zu hören“, informiert das Vorstandsteam. Am Dienstag, 2. Juli, tritt man an der Schloss-Schule von 19.30 bis 22.30 Uhr in Erscheinung. Freitags (5. Juli) begleitet die Stadtkapelle mit passender Musik die Weinprobe im Festzelt. Nach einer wohlverdienten Sommerpause steht der Auftritt im Rahmen der Stadtkirchweih am 4. August von 16 bis 18 Uhr auf dem Programm. Selbstverständlich ist das Orchester zudem beim Kulturerlebnistag der Kulturgemeinschaft am 18. August auf dem Gelände des Hauses der Vereine mit von der Partie.

Der Fokus liegt dann eindeutig auf dem am Samstag, 14. September, gemeinsam mit dem Verkehrs- und Heimatverein geplanten Open-Air-Konzert im Kurmainzer Amtshof. Im vergangenen Jahr konzertierte die Stadtkapelle mit einem semiprofessionellen Orchester aus Norwegen. Nicht minder prominent ist das „Saar Wind Orchestra“, das in diesem Jahr als kongenialer Partner in Erscheinung tritt. Den Kontakt stellte ein ehemaliger Musiker der Stadtkapelle her. Beginn ist um 17 Uhr.

Von einer sich einschleichenden Genügsamkeit kann bei der Stadtkapelle ob der vielen musikalischen Herausforderungen keine Rede sein. Das Orchester bleibt ihrem Grundsatz, jederzeit niveauvolle sinfonische Blasmusik zu bieten, treu.

© Starkenburger Echo, 18.02.2019

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