Musikgenuss zum Schluss

Mit einem Konzert von Stadtkapelle und Harmonie-Chören enden die Veranstaltungen zum fünfzigjährigen Bestehen der Heppenheimer Lebenshilfe.

Presse Benefizkonzert SE 22.11

Solo für Sabrina Keller beim Konzert der Stadtkapelle und der Harmonie-Chöre zugunsten der Lebenshilfe Heppenheim
in der katholischen Kirche Sankt Peter. Foto: Sascha Lotz

HEPPENHEIM - „Uns an schöner Musik zu erfreuen, ist eine Befähigung, die wir alle gemeinsam haben.“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Thomas Meurer die zahlreichen Besucher in Sankt Peter, die zu einem besonderen Konzertgenuss gekommen waren: Die Heppenheimer Lebenshilfe hatte zum Benefizkonzert mit der Stadtkapelle und den Chören der Harmonie eingeladen – das mitreißende Finale einer Reihe von Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen.

Feierlich ging es los mit der Stadtkapelle unter der Leitung von Wilco Grootenboer, die als Eröffnung die „Festmusik“ spielte. Der gesamte Dom der Bergstraße war erfüllt mit Musik. „Kraft, Freude und viele positive Erlebnisse“, wünschte Melanie Schmitt von der Stadtkapelle der Lebenshilfe, bevor sie den nächsten Titel anmoderierte: „Twins“. ein Stück von Jan Hadermann, das musikalisch die verschiedenen Charaktereigenschaften von Menschen, die im gleichen Augenblick geboren sind, interpretiert. „Colours of the Wind“, die Titelmusik des Disney-Filmhits „Pocahontas“ folgte – mit tollem Livegesang von Sabrina Keller und darauf „La vita è bella“ aus dem Film „Das Leben ist schön“, der so eindringlich vom Überleben des jüdischen Kindes Giosuè erzählt. Tosender Beifall belohnte die Musiker.

Der gemischte Chor der Harmonie begeisterte mit dem „Jubilate“, „Fröhlich klingen unsere Lieder“, „Dona pacem“, „Amazing Grace“ und „Herr, deine Güte“. Die Stimmen der Sängerinnen und Sänger sorgten für einen ganz anderen, ebenfalls sehr zu Herzen gehenden Klang im Gotteshaus. Weiter ging es mit dem nächsten Höhepunkt: Die „New Harmonists“ intonierten Enyas „Only Time“ – ein emotionaler Song, den bis heute viele mit dem Anschlag auf das World Trade Center verbinden. Es folgten „Gabrielas Song“, „Fields of Gold“, „Hebe deine Augen auf“ und „I’ll Follow You“, der Hit aus „Sister Act“.

Begeistert lauschte das Publikum, sparte nicht mit Applaus und genoss auch den zweiten Auftritt der Stadtkapelle mit der „Annen Polka“, dem „Concerto D’Aranjuez“, dem Stück „Yellow Mountains“ und anderen wundervoll intonierten Arrangements.

Beide Harmonie-Chöre sangen gemeinsam unter der Leitung von Tobias Freidhof das „Allelujah for Our Time“ und „Hymnus“. Am Ende dann der gemeinsame Höhepunkt von allen Sängern und Musikern: Die „Ode to Joy – An die Freude“ sorgte einmal mehr für eine ganz besondere Stimmung im Dom der Bergstraße, der sich keiner der Zuhörer entziehen konnte.

Friedel Frank, Vorsitzender der Lebenshilfe, dankte den Mitwirkenden und unterstrich die freundschaftliche Verbindung des Vereins zum Gesangverein Harmonie und der Stadtkapelle.

Franz Hinkel war nicht nur Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe, sondern auch maßgeblich an der Gründung der Stadtkapelle beteiligt. Der frühere stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe, Manfred Schneider, war in gleicher Funktion bei der Harmonie engagiert. Eine Verbindung, die bis heute besteht.

© Echo Online, Astrid Wagner, 22.11.2018

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