Voll motiviert ins neue Jahr

STADTKAPELLE: Blasorchester steht nach dem Jubiläum vor vielen neuen Aufgaben

Presse EchoOnline 28.12.2017

Auch 2018 viel unterwegs: Die Stadtkapelle Heppenheim bei ihrem Abschlusskonzert zum Jubiläumsjahr in Sankt Peter.

 

Von Jürgen Reinhardt

HEPPENHEIM. Bei Heppenheims Stadtkapelle ist man rundum zufrieden, mit sich wie auch mit dem jetzt zu Ende gehenden Jubiläumsjahr, in dem das Orchester auf 50 Jahre Geschichte zurückblicken konnte. Während der letzten Probe in diesem Jahr gab es denn auch nur zufriedene Gesichter. Geschäftsführer Jürgen Daubner und Dirigent Wilco Grootenboer blickten bei diesem Anlass zurück auf das Jubiläumsjahr.

Die Stadtkapelle habe, lobte Daubner, in den zurückliegenden Monaten Großes geleistet, und dies nicht nur beim Jubiläumskonzert im Kurmainzer Amtshof, als man mit der „West Side Story“ ein bis dahin in dieser Form in Heppenheim einmaliges Musikerlebnis geboten habe. Dass man diese Leistung habe abliefern können, sei „auf das Streben aller Musiker nach höchstmöglicher Qualität, gepaart mit Spielfreude“ zurückzuführen, analysierte Daubner. Großen Anteil daran habe zweifellos der Dirigent Wilco Grootenboer.

Seit zehn Jahren leitet der Niederländer die Stadtkapelle, setzte peu-à-peu seine musikalischen Vorstellungen um und formte ein Orchester, das Musik spürbar macht, Kompositionen immer wieder aufs Neue interpretiert und sich nicht mit dem Erreichten zufrieden gibt.

Harmonisches Miteinander

Als wichtigen Faktor des Erfolges hob Grootenboer das harmonische Miteinander innerhalb der Stadtkapelle hervor. Er spüre bei allen Musikern den Willen, gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Trotz der enormen Belastung im Jubiläumsjahr habe das Orchester bis zum abschließenden Konzert in Fürth sein Bestes gegeben.

Grootenboer und Daubner dankten den Musikern für deren unermüdliches Engagement. Worte des Dankes hatten die Musiker ihrerseits für ihren Dirigenten und den rührigen Vorstand – allen voran Jürgen Daubner und dessen Stellvertreterin Christine Lambert – parat. Zum Ausdruck brachten sie ihre Wertschätzung mit kleinen Präsenten. Von Seiten des Vorstandes gab es für Musiker und Helfer ein Weinpräsent. Das Orchester belohnte sich in der letzten Probestunde zudem mit einem leckeren Buffet.

Beim geselligen Beisammensein ging es natürlich auch um die Auftritte im nächsten Jahr. So wird 2018 wieder ein Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz auf dem Programm stehen (26. Mai). Außerdem ist die Kapelle beim Kulturerlebnistag (10. Juni) im Haus der Vereine mit von der Partie. Diese Veranstaltung ist deshalb von Wichtigkeit, da die Kulturgemeinschaft ihr 30. Jubiläum feiert.

Ein ganz besonderes Ereignis steht am 15. September bevor, wenn die Heppenheimer gemeinsam mit einem Orchester aus Norwegen musizieren. Der Kontakt kam über eine ehemalige Musikerin der Stadtkapelle zustande, die aus diesem Land stammt. Nicht minder von Bedeutung für die Stadtkapelle ist das Benefizkonzert am 18. November in der Pfarrkirche St. Peter, gemeinsam mit dem Gesangverein Harmonie zugunsten der Lebenshilfe, die ihr 50. Jubiläum feiert.

„Wir gehen motiviert und voller Begeisterung die Aufgaben im neuen Jahr an. Vorher genießen wir aber die wohlverdiente Winterpause. Ab 16. Januar geht’s dann wieder mit voller Kraft an die Probenarbeit“, erklärte Daubner. Und vergaß nicht, darauf hinzuweisen, dass der Auftakt zum neuen Musikjahr der ideale Zeitpunkt sei, sich dem Orchester anzuschließen: „Neue Musiker sind jederzeit willkommen.“

© Echo Online, 28.12.2017

Ein Abend voller unsterblicher Melodien

Konzertabend: Mit der Heppenheimer Stadtkapelle und der KKM Fürth bescheren zwei
hochkarätige Orchester den Fürthern ein wunderbares Hörerlebnis


Die KKM Fürth (Bild) war am Samstag Gastgeber eines besonderen Konzertabends in Fürth.
In der Halle der Heinrich-Böll-Schule erlebten die beeindruckten Musikfreunde mit ihr und der
Heppenheimer Stadtkapelle zwei Orchester auf sehr hohem Niveau. Beide stehen unter der
Leitung des Dirigenten Wilco Grootenboer.           Foto: Marco Schilling

Fürth. Die unsterblichen Melodien sind in den Genen der Menschen, die zwischen den 1940-er Jahren und den 1970-er Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurden, verankert. Leonard Bernstein schrieb mit „West Side Story“ die „Mutter aller Musicals“. Erstmals wurden Tanz, Gesang und Schauspiel einzigartig und auf hohem Niveau miteinander verschmolzen.

Die Heppenheimer Stadtkapelle unter der Leitung von Wilco Grootenboer nahm sich zu ihrem 50-jährigen Bestehen dieses großartigen Musicals an, inszenierte im Sommer im Amtshof in Heppenheim ein Open-Air-Konzert dazu. Die umfangreichen, filigranen Probearbeiten waren zu aufwendig, um das Programm nur einmal aufzuführen. Deshalb kamen die Musiker zu ihren Freunden nach Fürth, zur Katholischen Kirchenmusikkapelle, die bald 100-Jähriges feiert. Gemeinsam beziehungsweise nacheinander bescherten die beiden voluminösen Blasorchester der großen Fürther Kulturgemeinde, der breiten Anhängerschar der KKM in der Sporthalle der Heinrich-Böll-Schule ein wunderbares, abendfüllendes Konzerterlebnis. „Wir haben volles Haus“, freute sich Moderator und KKM-Vorsitzender Berthold Lannert über den guten Zuspruch.

Die Klammer beider Orchester ist der Dirigent Grootenboer, dessen vornehmste Eigenschaft es ist, aus jedem einzelnen Musiker das größtmögliche Potenzial herauszukitzeln und somit das gesamte Ensemble zu motivieren. Gemeinsam wissen beide Klangkörper ein weiteres Juwel in ihren Reihen: die Sängerin Sabrina Keller (geborene Vieweg). Die junge Musikschullehrerin an der HBS ist Ensemblemitglied bei der Fürther Kapelle. Gemeinsam mit ihrem Gesangspartner Tim Fuhrmann, den sie seit Studienzeiten in Heidelberg kennt, der von Grootenboer arrangierten genialen Musik Bernsteins und dem Orchester vermittelte sie es, das berühmte Gänsehautgefühl, den angenehmen Schauder, der die Zuhörer und Zuschauer überfällt. Sie bekamen alle zu Gehör: „Tonight“ aus der berühmten Balkon-Szene, „I feel pretty“ und „Somewhere“, wo die Hoffnung trügt, dass es einen Platz für zwei Liebende geben wird: irgendwo, irgendwie.

Die West Side Story ist die in die 50er-Jahre nach New York adaptierte tragische Geschichte von Romeo und Julia, mit den Reibereien ethnischer Gruppen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. Eine Geschichte, die bis heute Menschen anrührt. Erzählt, moderiert und gespielt wurde die Geschichte von Florencia Férez de Ensinger. Als gebürtige Argentinierin verkörperte sie die Rolle der puerto-ricanischen Maria, mit ihrer Schönheit, ihrem Charme und Akzent nahezu authentisch. Auch sie bekam viel Sonderapplaus.

Der große, frenetische Beifall war auch der Fürther Kirchenmusik im zweiten Teil bei ihrem „Kurztrip“ durch die Welt moderner Blasmusik gewiss. Berthold Lannert informierte und moderierte witzig und unterhaltsam. Auch hierbei kam einiges Neues zu Gehör; beispielsweise der Titel „Die Wiederkehr“ von Barbara Thompson. Sie war Mitbegründerin des weltweit namhaften United Jazz- und Rock-Ensembles und schrieb den Titel anlässlich ihrer Wiederkehr nach Überwindung einer schweren Krankheit. In Fürth wurde der von Grootenboer arrangierte Titel erstmals von einem Blasorchester gespielt.

Neben Ohrwürmern aus allen Kontinenten, „Liebesgrüßen nach Moskau“ (mit dem Glockenspiel vom „Glockentod“) und dem Starlight-Express waren folgerichtig die KKM-Hits „Regenbogengold“ und Auszüge aus der Nussknacker-Suite von Tchaikovsky die Höhepunkte im viel bejubelten Zugabeteil.  mk

© Odenwälder Zeitung, 04.12.2017, mk

Zwei Orchester - ein Dirigent

Konzert der Stadtkapelle Heppenheim und der KKM Fürth am 2. Dezember

Stadtkapelle Heppenheim Konzert Amtshof web

Heppenheim/Fürth. Das erste gemeinsame Konzert der Stadtkapelle Heppenheim und der KKM Fürth im Jahre 2016 begeisterte die Zuhörer im restlos ausverkauften Parktheater derart, dass sich beide Vereine sofort einig waren, einen weiteren Event dieser Art zu organisieren. Am 2. Dezember lädt die Fürther Kirchenmusik zum musikalischen „Duett“ in die Halle der Heinrich-Böll-Schule ein. Beginn ist um 20 Uhr.

Beide Orchester stehen für niveauvolle sinfonische Blasmusik und verfügen über ein umfangreiches Repertoire. Hinzu kommt, dass sowohl bei der KKM Fürth als auch bei der Stadtkapelle Heppenheim Wilco Grootenboer den Dirigentenstab schwingt.

Für die Stadtkapelle Heppenheim ist der Auftritt in der Odenwaldgemeinde das musikalische „Sahnehäubchen“ auf den erfolgreich bewältigten Aktivitäten zum 50. Jubiläum des Orchesters. In Fürth lässt die rund 40köpfige Kapelle Leonhard Bernsteins West Side Story noch einmal erklingen. Mit dabei sind auch die Gesangssolisten Sabrina Keller und Tim Fuhrmann sowie die charmante Moderatorin Florencia Férez de Ensinger. Wer also das Jubiläumskonzert im Kurmainzer Amtshof verpasste, hat am 2. Dezember in Fürth die Gelegenheit, diese außergewöhnliche Aufführung zu erleben.

Die Fürther Gastgeber ihrerseits präsentieren sich natürlich auch in Bestform, dafür sorgt Wilco Grootenboer mit Akribie. Die Kirchenmusiker sind für ihre unbändige Spielfreude und ihren musikalischen Facettenreichtum bekannt und geschätzt.

Karten für das Konzert der beiden Orchester sind in Heppenheim bei Modefriseur Ehrlich-Seeger, Mozartstr. 13 und in Fürth bei Spielwaren Zeiß sowie bei allen Musikern erhältlich.

© Heppenheim extra, 29.11.2017

Domkonzert 2017

Stadtkapelle feiert 50. Geburtstag mit Glanz und Gloria 

Presse 08.11.2017 Domkonzert EchoOnline

Passend zum Veranstaltungsort spielt die Stadtkapelle bei ihrem letzten Konzert in der Jubiläumsreihe auch sakrale Stücke.  Foto: Sascha Lotz

Von Sigrid Jahn

HEPPENHEIM - Mit Glanz und Gloria hat die Stadtkapelle Heppenheim das 50. Jahr ihres Bestehens in Szene gesetzt: Besucher des Open-Air-Konzerts im Juni im Kurmainzer Amtshof schwärmen noch immer von der grandiosen Aufführung der „West Side Story“, von Dirigent Wilco Grootenboer für das Blasmusikensemble arrangiert und dargeboten mit höchster Präzision von den Hobbymusikern, die dabei weit über sich hinauswuchsen. Es war zweifellos der Höhepunkt im Jubiläumsjahr, das mit dem abschließenden Auftritt am Sonntag in der gut besuchten Pfarrkirche Sankt Peter seinen Abschluss fand – mit einer nicht minder beeindruckenden Darbietung und einem Querschnitt durch das Repertoire, der die Leistungsfähigkeit des Ensembles überzeugend unter Beweis stellte.

Das Markenzeichen setzt den Höhepunkt vor der Pause

Sakrale Werke wechselten sich ab mit Stücken aus der Welt der Klassik und des Jazz, auch Film- und Popmusik kamen zu Ehren, wobei Melanie Schmitt als charmante und fachkundige Moderatorin dem Publikum die Kompositionen nahebrachte. „La Mourisque“ aus der „Danserye Suite“ des Renaissance-Tonschöpfers Tylman Susato sorgte mit einem schmetternden Bläsersatz schon für eine festliche Einstimmung, die Puccinis „Fantasy from Turandot“ aufnahm. Eine Herausforderung für die 40 Akteure, die das lebhaft-verspielte Thema leichtgängig und hoch konzentriert zum Strahlen brachten, konterkariert von dramatisch-rhythmischen Akzenten – auch der große Gong kam zum Einsatz.

Eine Introduktion, die einen prächtigen Rahmen für die Ausflüge in die eher leichtere Muse im weiteren Programm des ersten Teils gab: „Yellow Mountains“ von Jakob de Haan, die wienerisch-graziöse „Annen-Polka“ von Johann Strauss jun. und „Come Sunday“ von Duke Ellington aus der Jazz-Suite „Black, Brown and Beige“ mit einem ausdrucksvollen Saxofon-Solo von Manfred Horschler.

„Nessaja“, das Lied der Schildkröte, die nie erwachsen sein wollte, aus dem Musical „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ war ein weiteres Indiz für die Offenheit allen Genres gegenüber. Das Markenzeichen „Blasmusik mit anspruchsvollem Sound“, wie Melanie Schmitt betonte, setzte auch den Höhepunkt vor der Pause mit „Choral and Rock-out“ des niederländischen Komponisten Ted Huggens alias Henk van Lijnschooten, wobei die Tubisten – und das gibt es selten – sich mit einem Solo auszeichnen durften. Auch die anderen Instrumentalsätze der Stadtkapelle kamen in diesem anspruchsvollen Arrangement gebührend zur Geltung.

Eine Premiere gab es zudem: Auch die Stadtkapelle Heppenheim hat den ersten Schritt in Richtung Kammermusik gewagt. Alexandra Kalmund, Peter Putz, Martin Eichhorn und Laura Gölz, das frisch formierte Klarinettenquartett, hatten für ihren ersten öffentlichen Auftritt „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ sowie von Charles Gounod den 1. und 4. Satz der „Petite Symphonie“ einstudiert und ernteten für das sauber vorgetragene Debüt entsprechenden Applaus. Richard Wagners „Festmusik“, „Twins“ von Jan Hadermann, ein spannender musikalischer Wettstreit der Gegensätze, die Filmmusik „La Vita è bella“ (Nicola Piovani) und der New-Orleans-Klassiker „Just a closer Walk with Thee“ von Don Gillis bereiteten bestens auf das Finale vor: „Canterbury Chorale“, ein Werk von erhabener Schönheit, in Töne gesetzt von Jan van der Roost, das die Musiker auch als Reverenz an die Gastgeber verstanden wissen wollten.

Melanie Schmitt: „Es hätte ebenso der Dom der Bergstraße sein können, der den Komponisten inspiriert hat.“ Das Publikum dankte mit Ovationen im Stehen, die Musiker legten noch eins drauf: „Music“ von John Miles, dem traditionellen Schlusspunkt der „Night of the Proms“ in der Londoner Royal Albert Hall.

DANKESWORTE

Das Konzert nahm Stadtverordnetenvorsteherin Susann Benyr zum Anlass, den Dank und die Anerkennung aller Gremien zu überbringen. Für die Kulturgemeinschaft würdigte Vorsitzender Dietmar Petermann die Leistung und das Miteinander des Orchesters. Geschäftsführer Jürgen Daubner lud zum nächsten Auftritt am 2. Dezember um 20 Uhr in die Heinrich-Böll-Schule in Fürth, gemeinsam mit der dortigen katholischen Kirchenmusik ein.
Vorverkauf in Heppenheim: Salon Ehrlich-Seeger, Mozartstraße 13.

© Echo Online, 8.11.2017

Konzert zum Abschluss des Jubiläumsjahres

Stadtkapelle Heppenheim lädt am 5. November in den „Dom der Bergstraße“ ein

Presse 15.10.2017 Domkonzert MelibokusRundblick

Höhepunkt im Jubiläumsjahr: Die Stadtkapelle Heppenheim begeisterte mit der „West Side Story“ im Kurmainzer Amtshof.

Heppenheim. Das Jubiläumsjahr der Stadtkapelle Heppenheim, die auf 50 erfolgreiche Jahre zurückblicken kann, neigt sich dem Ende entgegen. Das Orchester lässt das Festjahr jedoch nicht sang- und klanglos auslaufen, sondern beendet es in angemessener Weise mit einem Konzert im „Dom der Bergstraße“. Am Sonntag, 5. November lädt die Stadtkapelle zu diesem musikalischen Ereignis ein. Beginn ist um 17 Uhr.

Im Jubiläumsjahr begeisterte die Stadtkapelle bei den verschiedensten Anlässen. Der Höhepunkt war fraglos das Konzert im Kurmainzer Amtshof, der die ideale Kulisse für Leonard Bernstein’s „West Side Story“ darstellte, die im Mittelpunkt dieses in allen Belangen außergewöhnlichen Musikabends stand. Das Orchester unter der Leitung von Wilco Grootenboer lief zur Höchstform auf. Das Ergebnis war ein niveauvolles Konzert, das in die Annalen des Vereins eingehen wird.

Ruhiger, weniger spektakulär, aber nicht minder anspruchsvoll gestaltet sich das Programm für das Abschlusskonzert am 5. November in der Pfarrkirche St. Peter. Dem Veranstaltungsort und der Jahreszeit angemessen setzt die Stadtkapelle überwiegend auf klassische Werke und romantische Klänge, die Ruhe und Beschaulichkeit ausstrahlen. Mit anderen Worten: Die Konzertbesucher erleben das Orchester von einer anderen musikalischen Seite.

Karten für das Konzert am 5. November ab 17 Uhr im „Dom der Bergstraße“ sind ab sofort in den Vorverkaufsstellen Parfümerie Hillenbrand-Herold, Friedrichstr. 17 und Horschler Bürobedarf, Uhlandstr. 12 in Heppenheim und bei allen Musikern erhältlich.

© Melibokus Rundblick, 15.10.2017

 

Kulinarisch und kulturell verwöhnt

Stadtkapelle Heppenheim auf „Erholungstour“ im Elsass

Presse 12.10.2017 Ausflug i Punkt

Die Musiker der Stadtkapelle verbrachten drei erlebnisreiche Tage in und rund um Colmar.

Dass die Musiker der Stadtkapelle in diesem Jahr bisher besonders viel geleistet und große Herausforderungen gemeistert haben, steht außer Frage. Schon das große Jubiläumskonzert zum 50jährigen Bestehen im Juni, mit der West Side Story im Kurmainzer Amtshof, erforderte große Anstrengungen und Konzentration. Voll gepackt war auch das Sommerprogramm. Von Entspannung kann jedoch noch keine Rede sein, gilt es doch, das Konzert zum Abschluss des Jubiläumsjahres am 5. November im „Dom der Bergstraße“ vorzubereiten.

Deshalb gönnte sich die Truppe um Geschäftsführer Jürgen Daubner und Dirigent Wilco Grootenboer eine „Erholungstour“ ins benachbarte Elsass. In Colmar ließen es sich die Musiker gut gehen und lebten sozusagen wie „Gott in Frankreich“. Mit dabei waren auch Ehepartner und Familienmitglieder der Musiker. Auch sie hatten sich die Reise verdient, packen sie doch immer dann mit an, wenn Unterstützung – etwa beim Aufbau oder bei der Bewirtung der Gäste – nötig ist. Geschäftsführer Jürgen Daubner fasste am Ende der Fahrt die Eindrücke der Reisegruppe treffend zusammen: „Wir haben uns kulturell und kulinarisch verwöhnen lassen. Die Reise war ein weiterer Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr und eine Belohnung für die Musiker.“

Das Konzert im „Dom der Bergstraße“ der Stadtkapelle findet am Sonntag (5. November) um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter in Heppenheim statt. 

© i-punkt, 12.10.2017

Start in die zweite Hälfte des Jubiläumsjahres

 

StadtkapelleHeppenheim Ende der Sommerpause

Konzentrierte Probenarbeit: Die Stadtkapelle bereitete sich akribisch auf das außergewöhnliche
Konzert im Kurmainzer Amtshof vor. Die letzte Probe vor dem großen Auftritt fand vor Ort statt.
Das Orchester feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Nach der Sommerpause stehen
die Aktivitäten in der zweiten Saisonhälfte des Jubiläumsjahres auf dem Programm.

Heppenheim. Sorgfältig verstaut ruhen derzeit die Instrumente der Stadtkapelle Heppenheim und die Musiker genießen ihre wohlverdiente Sommerpause. Verständlich, war doch das erste Halbjahr des Jubiläumsjahres geprägt von einem außergewöhnlichen und höchst anspruchsvollen Konzert im Kurmainzer Amtshof, auf das sich das rund 40köpfige Orchester unter der Leitung von Wilco Grootenboer monatelang akribisch vorbereitet hatte. Darüber hinaus absolvierte die Stadtkapelle obendrein die obligatorischen Auftritte. Die erste Saisonhälfte beendete die Kapelle mit flotter Unterhaltungsmusik beim Weinmarkt.

Das Serenadenkonzert im herrlichen Garten des Klosters St. Vinzenz und das Jubiläumskonzert im Kurmainzer Amtshof bildeten zwei Höhepunkte zum 50jährigen Bestehen des Orchesters. Beide Veranstaltungen lockten zusammen rund 800 Besucher an, die sichtlich und hörbar begeistert waren vom Niveau des Orchesters. „Wir haben ein dem besonderen Jubiläum angemessenes Programm auf die Beine gestellt“, betont Geschäftsführer Jürgen Daubner, der seit vielen Jahren die Stadtkapelle erfolgreich managt.

Das Festjahr ist damit jedoch längst nicht abgehakt: In der zweiten Saisonhälfte, die am 6. August mit einem Auftritt von 16:30 bis 18:30 Uhr bei der Stadtkerwe beginnt, sind weitere interessante Projekte geplant. Beim Wein- und Sektfest der Bergsträßer Winzer eG wird die Stadtkapelle am 26. August von 20 bis 23 Uhr für beste Unterhaltung sorgen. Ganz besonders freuen sich die Musiker über die Einladung des Verkehrs- und Heimatvereins, der seit einigen Jahren eine Konzert-Matinee auf der Starkenburg veranstaltet. Vor der Kulisse des historischen Gemäuers bringt das Orchester am 10. September – bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein – von 11 bis 13 Uhr bekannte Melodien zu Gehör.

Danach gilt die ganze Konzentration dem Konzert am 5. November ab 17 Uhr im „Dom der Bergstraße“. Die Kirche St. Peter dient der Stadtkapelle nicht das erste Mal als Konzertstätte. Bereits mehrfach nutzte das Orchester die besondere Akustik des Gotteshauses, um vor allem sakrale und klassische Werke zu Gehör zu bringen. Dirigent Wilco Grootenboer hat bereits Vorstellungen zum Programm, das geprägt sein wird von solistischen Beiträgen der einzelnen Register. „Das Konzert im Dom ist ein würdiger Abschluss unseres Jubiläums“, ist sich das Vorstandsteam sicher.

Beendet sind die Auftritte der Stadtkapelle auch damit nicht: Am 2. Dezember sind die Heppenheimer zu Gast bei der Katholischen Kirchenmusikkapelle in Fürth. Die ebenfalls von Wilco Grootenboer dirigierte Kirchenmusik lädt zu einem gemeinsamen Konzert in die Halle der Heinrich-Böll-Schule ein. Eine gute Gelegenheit für die Stadtkapelle, die West Side Story noch einmal aufzuführen. Beide Orchester kennen sich bestens, gestalteten sie doch im letzten Jahr ein vielumjubeltes Konzert im Parktheater in Bensheim.

Musiker, die Interesse haben, bei der Stadtkapelle mitzuspielen, sind jederzeit herzlich willkommen. Als Einstieg ist die erste Probe nach der Sommerpause geradezu ideal.

INFO: Wegen Renovierungsarbeiten im „Haus der Vereine“ findet die erste Probe nach der Sommerpause am 1. August ab 19:30 Uhr im Alten Rathaus in Hambach statt.

© Heppenheim extra, 19.07.2017

 

Musik, die Spaß macht

Für die Heppenheimer Stadtkapelle gibt es immer wieder viel Applaus

StadtkapelleHeppenheim ThomasZelinger web

Im Proberaum ist die Konzentration, mit der die Musiker der Heppenheimer Stadtkapelle um Dirigent
Wilco Grootenboer im Vorfeld der Veranstaltungen üben, regelrecht spürbar.
Foto: Thomas Zelinger

Es ist gar nicht lange her, da hat Heppenheims Stadtkapelle ein Serenadenkonzert im herrlichen Ambiente des Klostergartens der Vinzentinerinnen in der Kreisstadt gegeben. Das Publikum war begeistert, der Beifall entsprechend. Kurze Zeit später, Ende Mai, sitzen die Musiker, Frauen und Männer, schon wieder im Proberaum im Süden Heppenheims. Draußen ist es heiß. Drinnen auch. Vorbereitungen für die nächsten Auftritte. Es kündigte sich Großes für den Juni an. Erstens ein Konzert: 50 Jahre Stadtkapelle. Ein Jubiläum, das angemessen gefeiert werden sollte, im Amtshof stand Mitte des Monats ein Open-air-Abend auf dem Veranstaltungskalender. Zweitens: Zwei Auftritte beim Weinmarkt, am ersten Sonntag (25.) des Festes an der Schlossschule und am folgenden Freitag (30.) bei der Gebietsweinprobe im Winzerzelt.

Im Proberaum ist die Konzentration, mit der die Musiker im Vorfeld der Veranstaltungen üben, regelrecht spürbar. Schließlich soll an den Konzertabenden jeder Ton sitzen. Dirigent Wilco Grootenboer hört sehr genau hin, was die Musiker ihren Instrumenten entlocken. Töne, Tempo, Pausen, alles soll schließlich eine klangstarke, an vielen Stellen auch klanggewaltige Einheit bilden. Ein Wohlklang eben, beeindruckend fürs Publikum.

Mit charmant holländischem Akzent in der Stimme korrigiert Grootenboer wo es einer Korrektur bedarf. Mit eben solchem Akzent lobt er auch. Ruhig, sachlich, er lebt die Musik und gibt ihr Leben. Die Musiker hören sehr genau hin was er sagt, sind ganz bei ihm und gleichfalls inmitten der Musik. Volle Konzentration wie gesagt.

Der Mann mit dem Taktstock weiß, wo die musikalische Reise hingehen soll. Schon das Zuhören bei den Proben ist ein Genuss. Wie werden dann erst die Konzerte werden? Sie werden sich, das ist abzusehen, nahtlos in die Reihe der großen Veranstaltungen der Stadtkapelle einfügen. Schon immer war die Formation gut.

Und Grootenboer, so sagen Leute, die es wissen müssen, habe sie noch weiter vorangebracht. Seit zehn Jahren dirigiert er das Orchester, das über die Zeit seines Bestehens zu einem der musikalischen Botschafter und einem der musikalischen Aushängeschilder der Bergsträßer Kreisstadt geworden ist. Die Anfänge markiert der 20. April 1967, als „Geburtsstunde“ ist dieses Datum in der Chronik notiert.

Vorausgegangen war wenige Tage zuvor, auf den 10. April 1969 ist eine Aktennotiz im Rathaus hierzu datiert – so steht es in besagter Chronik im Internet – ein Zusammentreffen des Stadtoberinspektors Franz Hinkel und des Feldschütz Michael Weis.

Aus dem Bedauern in der Unterredung, dass Heppenheim keine Blaskappelle mehr habe, ist seinerzeit mit Unterstützung aus dem Rathaus die Initiative zur Gründung entstanden. Etliche Musiker waren sodann zusammengekommen, „zum Leiter der ersten Stunde wurde Herr Oberstudienrat Willi Wenzel ernannt“, heißt es in der Chronik.

Wenzel dirigierte die Stadtkapelle von 1967 bis 1972, er stellte in diesen Jahre entscheidende Weichen für die Erfolgsgeschichte. Ihm folgten Manfred Köhler, Renate Kärchner-Ober, Wilfried Lambert, Gerhard Schäfer und nun Wilco Grootenboer. Heute zählt das Orchester rund 35 Musiker. Blasinstrumente, Schlagzeug und Percussion finden dort zusammen. An vielen Stellen ist die Stadtkapelle gefragt, sind Grootenboer und seine Musiker dabei, in großem Rahmen bei den eigenen Konzerten und bei Veranstaltungen anderer, aber auch im feinen Kleineren sind die Frauen und Männer präsent.

Und immer wieder gibt es Applaus, viel Applaus. Das Repertoire des Orchesters ist breit angelegt, von klassischen Klängen bis zu großen Hits der Unterhaltungsmusik spannt sich der Bogen. Jeder Ton, egal in welchem Genre das Orchester unterwegs ist, sitzt, Routine lässt hier niemand aufkommen, dazu haben alle viel zu viel Spaß am Musizieren, Proben – wie Ende Mai erlebt – zeigen dies. Und natürlich sind die Auftritte der perfekte Ausdruck dessen.   Thomas Zelinger

 

Die Wiedergabe dieses Artikels erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung der Echo Zeitungen GmbH.

©Echo online, 26.06.1017

Jubelstürme zum Jubiläumskonzert

STADTKAPELLE Heppenheimer Ensemble trumpft mit einer eigenen Version der „West Side Story“ auf

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Klatschen bis die Hände schmerzen: Die Stadtkapelle hat das Publikum im Kurmainzer Amtshof begeistert.

Von Sigrid Jahn

HEPPENHEIM - Immer wieder für eine Überraschung gut ist die Stadtkapelle Heppenheim, das musikalische Aushängeschild der Kreisstadt, das seit zehn Jahren von Wilco Grootenboer geleitet wird. Das haben die über 30 Musiker am Samstagabend im Kurmainzer Amtshof mit einem Jubiläumskonzert wieder unter Beweis gestellt.

Sie spielen Märsche, Polkas und Popsongs in Vollendung, haben vor vier Jahren im Dom der Bergstraße mit Gershwin’s „An American in Paris“ oder Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite bewiesen, dass sie auch Klassik können und keine Herausforderungen scheuen. Damals gab es übrigens auch einige Melodien aus Leonard Bernstein’s „West Side Story“ zu hören.

Jetzt, aus Anlass des 50. Geburtstags der Formation, waren Zeit - und Spielstärke der Instrumentalisten reif für ein Großprojekt, wie es die Stadtkapelle zuvor noch nie gestemmt hat: die Premiere einer ganz eigenen Version des New-York-Musicals um Maria und Tony, die Jets und die Sharks, die weißen Platzherren auf den Straßen von Downtown und die Einwanderer aus Puerto Rico.

In einer 50 Minuten dauernden, vor Spannung vibrierenden Aufführung, bei der alle Instrumentensätze auf den Punkt erfolgten, erlebten die von Anfang an begeisterten Zuhörer eine „West Side Story“, die machtvoll und unheilschwanger („Something’s Coming“, „Mambo“) im Fortissimo daherkam, in den lyrischen Songs wie „One Hand, One Heart“, „Somewhere“, „Maria“ nahezu leichtfüßig die Instrumente flüstern ließ, wie sie es beim gebürtigen Holländer Grootenboer gelernt hatten, oder bei „I Feel Pretty“ und „Gee, Officer Krupke“ schelmisch und ausgelassen klang, wobei die Akteure die Bernsteinschen Dissonanzen, schrillen Kadenzen und Lautmalereien mit Bravour meisterten.

Grootenboer hatte – und das erklärte einen Teil der Faszination, die das Werk verspüren ließ – die Originalpartituren für seine Besetzung neu arrangiert, sodass jede Stimme eine tragende Rolle übernahm, kein Ton, kein Einsatz, keine Pause für den Gesamteindruck verzichtbar war. Geprobt hatten die Musiker seit einem halben Jahr, und dass mit Sabrina Keller und Tim Fuhrmann zwei exzellente Gesangssolisten die Parts der Maria und des Tony übernommen hatten, krönte die überzeugende Leistung.

Eine charmante Erzählerin

Auch Florencia Férez de Ensinger trug dazu bei, die mit viel Charme den Fortgang der Geschichte erzählte. Es war in der Tat ein „ganz besonderes Konzert, ein Geburtstagsgeschenk für uns und für Sie“, wie es Moderatorin Melanie Schmitt angekündigt hatte – und das „jeder Person, die vor 50 Jahren die Stadtkapelle gründete, die gebührende Ehre erwies“. Georg „Schorsch“ Keil, einer von ihnen, saß am Samstag im Publikum und wird das bestätigen können.

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Der Einsatz stimmt: Die Stadtkapelle gab im Kurmainzer Amtshof ihr Jubiläumskonzert zum Besten.

Auch der zweite Teil des Jubiläumskonzerts hatte nur Höhepunkte zu bieten mit der gravitätisch-feierlichen Hymne „Overture To A New Age“ von Jan de Haan, „Colors of the Wind“ aus „Pocahontas“, gesungen von Sabrina Keller, dem „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber und dem Jubiläumsmarsch „Arsenal“, wobei sich der Applaus von Stück zu Stück steigerte, sodass der Dirigent seine Musiker ein ums andere Mal aufstehen ließ, um die Ovationen und Jubelrufe gebührend entgegenzunehmen.

Zum Schluss hielt es auch das Auditorium nicht mehr auf den Sitzen. Selbst nach zwei Zugaben – der Polka „Ein halbes Jahrhundert“ und dem hinreißenden „Music“ von John Miles, dem traditionellen Schlusspunkt der „Night of the Proms“ in der Londoner Royal Albert Hall – gaben die Zuhörer noch keine Ruhe, bis Wilco Grootenboer für seine erschöpften Akteure und sich selbst um Gnade bat: „Es war ein grandioses Konzert, es gibt noch einmal ,Somewhere’, aber das ist endgültig das Finale.“

SOMMERPAUSE VERDIENT

Mit dem Jubiläumskonzert haben sich die Musiker der Stadtkapelle wahrlich eine Sommerpause verdient, der allerdings noch Auftritte beim Weinmarkt und dem Wein- und Sektfest der Bergsträßer Winzer eG vorhergehen.

Und im Herbst geht es gleich munter weiter mit der Einstudierung für das Jahresabschlusskonzert in der Pfarrkirche Sankt Peter am Sonntag, 5. November, um 17 Uhr, einer Spielstätte, die ein dafür angepasstes Repertoire verlangt.

Dass sich die Ausführenden nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen werden, dürfte klar sein. Wie Melanie Schmitt und Geschäftsführer Jürgen Daubner am Samstag versicherten, ist das 50-Jahr-Jubiläum nicht nur Gelegenheit zur Rückschau, sondern vor allem „Ansporn und Motivation für weitere musikalische Meilensteine“. (jn) 

Fotos: Dagmar Jährling

© Echo-Online, 19.06.2017

 

Schöne Melodien im Klostergarten

Presse 18.05.2017 WNOZ

Die Stadtkapelle Heppenheim unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer freut sich auf den Auftritt am 20. Mai ab 17 Uhr im herrlichen Garten des Klosters St. Vinzenz. Zum fünften Mal lädt das Orchester zum Serenadenkonzert in die grüne Oase ein.

Heppenheim. Die Rosen stehen in voller Blüte und der Garten präsentiert sich als grüne Oase in den schönsten Farben. Die Rahmenbedingungen für das Serenadenkonzert der Stadtkapelle Heppenheim am Samstag, 20. Mai, ab 17 Uhr im Garten des Klosters St. Vinzenz sind perfekt. Dazu passt, dass Dirigent Wilco Grootenboer sein Orchester bestens auf dieses musikalische Ereignis vorbereitet und ein sehr unterhaltsames Programm gestaltet hat. Jetzt ist noch Petrus’ Mithilfe gefragt, damit das Konzert zum fünften Mal stattfinden kann.

Grüne Oase als ideales Fleckchen

Das kleine Jubiläum ist nur deshalb möglich, weil die Schwestern des Klosters, allen voran Generaloberin Schwester Brigitta, vor fünf Jahren spontan die Stadtkapelle dazu animierten, den Garten als Konzertstätte zu nutzen. Dass die grüne Oase ein ideales Fleckchen ist, um Freunde sinfonischer Blasmusik mit schönen Klängen zu erfreuen, spürten die Mitglieder der Stadtkapelle bei einem Gottesdienst an Fronleichnam, den sie dort gestalteten. Die Veranstaltung stieß von Beginn an auf große Resonanz: Bis zu 500 Gäste ließen sich jeweils das Serenadenkonzert nicht entgehen und genossen sichtlich den Aufenthalt im Klostergarten.

Stadtkapelle seit 50 Jahren

Zurück zum Stichwort „Jubiläum“: Das Fünfjährige ist fast eine Randnotiz im Vergleich zum 50-jährigen Bestehen der Stadtkapelle und dem 90. Bestehen des St. Vinzenz Klosters. Es gibt also allen Grund zum Feiern. Musikalisch geschieht dies mit einer Auswahl der schönsten Melodien, die in den vergangenen fünf Jahren erklangen, gekrönt mit neuen Kompositionen. „Wir freuen uns sehr auf unseren Auftritt im Klostergarten“, betont Geschäftsführer Jürgen Daubner.

Der nächste Höhepunkt steht dann am 17. Juni auf dem Programm, wenn die Stadtkapelle zum Jubiläumskonzert in den Kurmainzer Amtshof einlädt. Der Kartenvorverkauf für das Musikereignis im Amtshof startet beim Serenadenkonzert im Klostergarten. Ab 20. Mai sind die Tickets auch bei den Vorverkaufsstellen Parfümerie Hillenbrand-Herold und Horschler Bürobedarf erhältlich.

Der Eintritt zum Serenadenkonzert ist frei. Für Speisen und Getränke wird bestens gesorgt.

© Weinheimer Nachrichten/Odenwälder Zeitung, 18.05.2017

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