Zwei, die es können

Die Stadtkapelle Heppenheim und das Blasmusikorchester NHJ brillieren im Amtshof.

Presse NorwegischeImpressionen SE 17.09

Anne Marit Harbeck spielt das Trompetensolo aus Astor Piazzollas „Libertango“. Foto: Stadtkapelle

HEPPENHEIM - Da hat alles gestimmt: Kaum war der Eintritt freigegeben worden, strömten über 200 Besucher ins Zuschauerrund des Kurmainzer Amtshofs, setzten sich an die gedeckten Tische und ließen sich von Adi Dörsams Team bewirten. Wer später kam, nahm mit den zusätzlich aufgestellten Bänken vorlieb, und immer wieder stellten sich Zaungäste ein am Ort des Geschehens. Denn das Programm, das am Samstag beim Open-Air-Konzert des Heimat- und Verkehrsvereins geboten war, war vom Feinsten.

Zwei Ensembles gaben sich die Ehre, zum einen die Stadtkapelle, die in Heppenheim immer für volles Haus gut ist, zum anderen ein professionelles Blasmusikorchester aus Norwegen, das zum ersten Mal an der Bergstraße gastierte: „Nittedal og Hakadal Janitsjar“ (NHJ), eine 1987 gegründete Formation, mit der die zuvor selbstständigen Orchester aus Nittedal und Hakadal einen gemeinsamen Weg beschritten hatten: mit großem Erfolg. NHJ gehört mittlerweile zu den besten Musikkorps dort, erhielt im Jahr 2000 den Kulturpreis der Kommune Nittedal und hat in der Heimat, ebenso wie die Stadtkapelle in Heppenheim, eine treue Anhängerschaft.

Eine der 25 Musikerinnen und Musiker, die am Samstag das Publikum zu großem Beifall hingerissen hatten, ist die Saxofonistin und NHJ-Leiterin Marianne Szallies. Sie hat von März 2008 bis September 2010 bei Freudenberg in Weinheim gearbeitet, in Heppenheim gewohnt und in der Stadtkapelle mitgespielt. Auch nach ihrer Rückkehr ist der Kontakt nie abgerissen, und als die „Janitsjar“ eine Konzertreise nach Mannheim plante, fand Szallies’ Anregung, die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Auftritt an ihrer früheren Wirkungsstätte zu nutzen, sofort Anklang bei den Heppenheimern. Zumal beide Formationen nicht nur die traditionellen Märsche und Polkas im Repertoire haben, sondern auch gerne weitere musikalische Stilrichtungen ausloten.

Mit einem Ausflug in die nordische Folklore hatten die Norweger und ihr Dirigent Hans Andreas Kjølberg auf ihren Part eingestimmt: „Hane“, der Hahn, arrangiert von Torsten Ogord-Nilsen, zeigte gleich das meisterliche Spiel der Gastmusiker im Spannungsfeld zwischen Forte und Pianissimo, elegischen Passagen und triumphalem, dennoch leichtgängigem Furioso. Auch Astor Piazzollas „Libertango“ mit einem tollen Trompetensolo von Anne Marit Harbeck, die „Norwegian Rhapsody No. 1“ von Johan Svendsen, die „Second Suite in F for Military Band“ von Gustav Holst, der „Norwegische Tanz No. 2“ von Edvard Grieg sowie der abschließende „Kronprins Olavs Honnørmarsch“ von Oscar Borg begeisterten das Publikum und die Kollegen der Stadtkapelle gleichermaßen. Die Lokalmatadore hatten für ihren Auftritt mit Dirigent Wilco Grootenboer eine Extraprobenschicht absolviert und präsentierten sich mit ihren Paradestücken, unter anderem der „Overture to an New Age“ von Jan de Haan sowie „Flight“, einem Höhenflug mit grandiosen lautmalerischen Sequenzen, in Bestform.

Standing Ovations der norwegischen Gäste gab es zudem noch vor dem Finale mit einer Reminiszenz an die umjubelte Aufführung der „West Side Story“ im Vorjahr. „Et lys imot mørketida“ – ein Licht gegen die dunklen Zeiten – hatte die Stadtkapelle neu einstudiert, Sabrina Keller interpretierte den Text auf Norwegisch: eine schöne Geste der Gastgeber, die sich damit für das gemeinsame Konzerterlebnis erkenntlich zeigten. „Es war uns eine große Freude, mit euch zu spielen. Danke für eure wunderbare Musik“, sagte Melanie Schmitt, die für beide Formationen die Ansage übernommen hatte. Auch Dr. Helmut Engelhard, der Vorsitzende des Verkehrs- und Heimatvereins, freute sich über die gelungene Veranstaltung und setzte die Stadtkapelle schon mal auf die Pole Position als Aushängeschild der Stadt. In den Niederlanden haben sich die Musiker als Repräsentanten Heppenheims schon bekannt gemacht, vielleicht gibt es in absehbarer Zeit auch einen Gegenbesuch im hohen Norden.

TERMIN:  Der nächste Termin der Stadtkapelle steht schon fest: Am Sonntag, 18. November, treten die Musiker ab 17 Uhr beim Benefizkonzert zum 50-Jahr-Jubiläum der Lebenshilfe in der Pfarrkirche Sankt Peter auf. Mit dabei sind auch die Sänger der „Harmonie“ Heppenheim. (jn)

© Echo Online, Sigrid Jahn, 17.09.2018

Stadtkapelle legt Sonderschicht ein

Die Heppenheimer Musiker wollen beim Konzert mit dem norwegischen Orchester Nittedal og Hakadal in Bestform sein.

Presse Konzert mit Norwegen SE 13.09

Feinschliff: Dirigent Wilco Grootenboer und die Musiker der Heppenheimer Stadtkapelle bereiten sich akribisch auf das Konzert am Samstag im Kurmainzer Amtshof vor. Foto: Stadtkapelle

HEPPENHEIM - (jr). Dirigent Wilco Grootenboer überlässt nichts dem Zufall. Er möchte seine 35 Musiker punktgenau zur Höchstleistung bringen. Aus diesem Grund legte die Stadtkapelle Heppenheim am Sonntag eine Sonderschicht ein. In Topform wollen sich die Musiker am kommenden Samstag, 15. September, ab 17 Uhr im Kurmainzer Amtshof präsentieren, wenn sie gemeinsam mit dem norwegischen Orchester Nittedal og Hakadal Janitsjar ein Konzert geben.

Dass die Heppenheimer die „Überstunden“ gern in Kauf nahmen, ist der Tatsache geschuldet, dass die Gäste aus Norwegen zu den besten Orchestern ihres Landes gehören. Mit anderen Worten: Die Kreisstädter wollen den Musikern aus dem hohen Norden ein ebenbürtiger Partner sein.

Das Musikkorps Nittedal und Hakadal Janitsjar (NHJ) wurde 1987 gegründet und entstand durch die Fusion zweier traditionsreicher Vereine. Über Nachwuchs muss sich das fünfzigköpfige Orchester keinen Kopf zerbrechen, schließen sich doch immer wieder Jugendliche aus drei Schulensembles dem Verein an. Das Durchschnittsalter des Orchesters liegt bei etwa 30 Jahren.

Mit einer dreißigköpfigen Delegation kommen die Norweger für mehrere Tage nach Heidelberg und geben in Heppenheim ihre musikalische Visitenkarte ab. Das gemeinsame Konzert, veranstaltet vom Verkehrs- und Heimatverein, geht auf eine ehemalige Musikerin der Stadtkapelle zurück, die nun in Norwegen aktiv ist.

In den vergangenen Jahren zeigte das Korps bei regionalen und nationalen Wettbewerben seine Klasse und etablierte sich unter den besten des Landes. Das Orchester erhielt im Jahr 2000 den Kulturpreis der Gemeinde Nittedal.

Einen Kulturpreis hat die Stadtkapelle zwar nicht vorzuweisen, aber die Heppenheimer stehen für niveauvolle sinfonische Blasmusik. Eine Kostprobe geben die Musiker am kommenden Samstag im Amtshof. Auf dem Programm stehen unter anderem die Komposition „Flight“ des Schweizers Mario Bürki und die „Overture to a New Age“ des Holländers Jan de Haan, zwei sehr interessante und überaus anspruchsvolle Werke.

Der Eintritt ist frei. Für das Speisen und Getränke wird gesorgt; die Bewirtung mit Bedienung übernimmt das Stadtgraben-Team. Die Verantwortlichen des Verkehrs- und Heimatvereins garantieren mit Bistro-Tischen und -Stühlen für eine angenehme Atmosphäre, die den Musikgenuss abrundet.

Bei Regen wird das Konzert in die Kirche „Erscheinung des Herrn“ an der Mozartstraße 29 verlegt, Beginn ist in diesem Fall um 19.30 Uhr.

© Echo Online, 13.09.2018

Freiluftkonzert der gehobenen Art

Bei ihrem Auftritt am 15. September im Kurmainzer Amtshof erhält die Heppenheimer Stadtkapelle musikalische Verstärkung aus Norwegen.

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Vielseitiges Orchester: Die Stadtkapelle tritt am 15. September mit Gästen im Kurmainzer Amtshof auf.
Archivfoto: Karl-Heinz K
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HEPPENHEIM - (frk). Kaum, dass die Kulissen der bis zum 2. September laufenden Festspiele abgeräumt sind, wird der Kurmainzer Amtshof am Samstag, 15. September, ein weiteres Mal im Blickpunkt öffentlichen Interesses stehen. Für den Szenenwechsel vom Sommertheater zum Konzertereignis zeichnet als Veranstalter der Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim (VHH) verantwortlich. Bestritten wird das um 17 Uhr beginnende Programm von den „Lokalmatadoren“ der Stadtkapelle sowie von der norwegischen Big Band „Nittedal og Hakadal Janitsjar“.

Die Dirigenten Wilco Grootenboer und Andreas Kjolberg werden von Film-, Pop-, Swing- und Marschmelodien bis hin zu Klassikern einen Querschnitt aus ihrem fast alle Stilrichtungen umfassenden Repertoire bieten. Das Erfreulichste: Der Eintritt wird frei sein.

VHH-Vorsitzender Dr. Helmut Engelhard und Geschäftsführer Gerhard Kasper sind überzeugt davon, adäquat zur Musik auch sonst alle Voraussetzungen für einen Abend in gelöster Stimmung garantieren zu können. Atmosphärisch begünstigen dürfte ihr Versprechen das einladende Interieur mit Bistro- und Rundtischen. Statt der bei Freiluftfeten üblichen Biergarnituren mit aufklappbaren Bänken können es sich die Konzertbesucher auf Stühlen bequem machen, 200 an der Zahl. Die Tische werden eingedeckt. Wer an ihnen Platz nehmen will, muss sich allerdings sputen. Der Amtshof wird eine Stunde vor Konzertbeginn ab 16 Uhr zugänglich sein. „Keine Minute später, aber auch keine Minute früher“, fügt Geschäftsführer Gerhard Kasper hinzu.

Zum Ohrenschmaus mit der Stadtkapelle und ihren norwegischen Gästen serviert der Verkehrs- und Heimatverein auch Speisen und Getränke. Die Bewirtung wird vom „Stadtgraben“-Team des stellvertretenden VHH-Vorsitzenden Adi Dörsam übernommen. Horror vor Warteschlangen am Thekenbereich brauche niemand zu haben, betont Gerhard Kasper: „Bedient wird am Tisch.“

Das Konzert wird mit einem einstündigen Auftritt der Stadtkapelle eingeleitet. Nach einer halbstündigen Pause übernimmt das in voller Stärke mit 50 Personen besetzte Musikkorps aus Norwegen für ebenfalls 60 Minuten das Kommando.

Das preisgekrönte Ensemble ist in Nittedal, einer knapp 24 000 Einwohner zählenden Stadt in der Provinz Akershus, zuhause. Dem Gastspiel in Heppenheim schließen sich zwei Auftritte in Mannheim an.

© Echo Online, Fritz Kuhn, 24.08.2018

 

Open Air im Amtshof

Presse Ende der Sommerpause SE 31.07

Volle Konzentration. Die Stadtkapelle Heppenheim startet mit der ersten Probe nach der Sommerpause in das zweite Halbjahr.
Schon im September sind die Musiker bei einem Open-Air-Konzert im Kurmainzer Amtshof gefordert. Zu Gast ist ein Orchester aus Norwegen.
Unser Foto zeigt die Posaunisten der Stadtkapelle.

HEPPENHEIM - (red). Sie hatten sich die Pause redlich verdient, doch nun heißt es für die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim wieder, die Instrumente auszupacken und mit vollem Elan ins zweite Halbjahr zu starten. Von einem gemütlichen „Einspielen“ kann an diesem Dienstag, 31. Juli, keine Rede sein. Denn am 15. September übernimmt das Orchester einen Part des Open-Air-Konzerts im Kurmainzer Amtshof. Den zweiten Teil des Abends gestaltet das Musikkorps Nittedal og Hakadal Janitsjar aus Norwegen. Veranstalter des Konzerts ist der Verkehrs- und Heimatverein.

Das Zusammentreffen der beiden Orchester ist kein Zufall: Der Kontakt kam über eine ehemalige Musikerin der Stadtkapelle zustande. Vor wenigen Monaten nun teilte die Norwegerin mit, dass ihr Orchester im September in Heidelberg weile. Könne man nicht, so die Anfrage des Musikkorps Nittedal og Hakadal Janitsjar, gemeinsam ein Konzert geben?

Norwegische Gäste spielen auf hohem Niveau

Das Vorstandsteam um Geschäftsführer Jürgen Daubner musste nicht lange überlegen. Die Zusage kam prompt, zumal sich der geplante Termin eines Open-Air-Konzerts, initiiert vom Verkehrs- und Heimatverein, geradezu für ein musikalisches Miteinander anbot. Mit dem Kurmainzer Amtshof war auch schnell eine adäquate Konzertstätte gefunden. Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke wird gesorgt.

Bis zum 15. September ist nicht mehr viel Zeit, deshalb sind die Musiker der Stadtkapelle schon in der ersten Probe, die an diesem Dienstag ab 19.30 Uhr ausnahmsweise im Unter-Hambacher Dorfgemeinschaftshaus stattfindet, gefordert. Dirigent Wilco Grootenboer hat ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Mit dabei ist erneut die Sängerin Sabrina Keller. Nicht minder niveauvoll ist die Auswahl der Musikstücke des norwegischen Orchesters. Die Zuhörer können sich auf sinfonische Blasmusik besonderer Güte freuen.

Zuvor ist die Stadtkapelle am Sonntag, 5. August, von 16 bis 18 Uhr bei der Stadtkirchweih auf dem Graben zu hören. Dieser Auftritt ist fester Bestandteil des Jahresprogramms des Orchesters, ebenso wie die Termine beim Weinmarkt. Apropos Weinmarkt: Angetan vom vielfältigen Repertoire und der niveauvollen Leistung lud ein Zuhörer aus Wölfersheim/Melbach das Orchester spontan zu einem Konzert ein. Die Heppenheimer reisen im Mai nächsten Jahres in die Wetterau und werden dort als musikalische Botschafter Heppenheims fungieren.

Im Kalender der Stadtkapelle ist ein weiterer Tag mit roter Farbe markiert: Am 18. November gestaltet man gemeinsam mit dem Gesangverein „Harmonie“ im „Dom der Bergstraße“, der Pfarrkirche Sankt Peter, ein Benefizkonzert zugunsten der Lebenshilfe, die auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblickt. Beginn ist um 17 Uhr.

Auf die Musiker warten also viele interessante Herausforderungen. Mit Fleiß, Konzentration und einer großen Portion Spielfreude wollen Geschäftsführer Jürgen Daubner, Dirigent Wilco Grootenboer und die rund 35 Holz- und Blechbläser sowie Perkussionisten wieder für musikalische Hörgenüsse sorgen. Wer sich dem Orchester anschließen möchte, ist jederzeit willkommen. Die Proben finden jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Haus der Vereine statt. „Jetzt wäre ein idealer Zeitpunkt für potenzielle Neueinsteiger, die einfach auch mal unverbindlich bei uns reinschnuppern können“, betont das Vorstandsteam.

© Echo Online, 31.07.2018

„Lob von allen Seiten“ für musikalische Glanzleistung

Stadtkapelle Heppenheim blickt auf Jubiläumsjahr zurück / Neuwahl des Vorstandes

Presse Jahreshauptversammlung 12.06

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit: Dirigent Wilco Grootenboer gratuliert Geschäftsführer Jürgen Daubner zur Wiederwahl.
Den Vorstand komplettieren (von links nach rechts) Christine Lambert, Michael Neher, Robert Seeger, Thorsten Ensinger und Melanie Schmitt. Es fehlt Laura Gölz.

Heppenheim. Vorstand, Dirigent und Musiker schwelgten in Erinnerungen: Das Jubiläumsjahr 2017 übertraf alle Erwartungen. Geschäftsführer Jürgen Daubner, ein eher nüchtern analysierender Zeitgenosse, sprach voller Euphorie von einem „grandiosen Veranstaltungsjahr“. Und Dirigent Wilco Grootenboer gab unumwunden zu, dass mit der Realisierung der West-Side-Story für ihn „ein kleiner Traum in Erfüllung“ gegangen sei. Die kontinuierlich gute Vereinsarbeit soll auch im 51 Jahr des Bestehens seine Fortsetzung finden. Das Fundament, auf dem der Verein ruht, ist der Vorstand, den die Anwesenden einstimmig im Amt bestätigten.

Ein Garant für das erfolgreiche Wirken ist Geschäftsführer Jürgen Daubner, der seit vielen Jahren dieses Amt innehat. Er ließ es sich nicht nehmen, in der Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag noch einmal auf das 50jährige Bestehen der Stadtkapelle zurückzublicken. Es sei für ein Hobbyorchester nicht einfach gewesen, eine solche Leistung abzurufen, betonte der erste Vorsitzende in Bezug auf das Jubiläumskonzert im Amtshof. Der Auftritt sei für jeden Musiker und Zuhörer ein Erlebnis gewesen: „Es gab Lob von allen Seiten.“

Nicht unerwähnt soll das Domkonzert sein, das auf Grund der schwierigen akustischen Verhältnisse hohe Anforderungen an die Musiker stellte. Musikalisch abgerundet wurde das Jubiläumsjahr mit einem Auftritt in Fürth. Das Konzert gemeinsam mit der Katholischen Kirchenmusik Fürth lockte über 500 Besucher an. Sie kamen in den Genuss von sinfonischer Blasmusik auf höchstem Niveau.

Für die immensen Anstrengungen belohnten sich die Musiker selbst mit einem mehrtägigen Ausflug ins Elsass. Kulinarische Genüsse und kulturelle Unternehmungen prägten die fröhliche Tour ins Nachbarland.

Der Dank des Vorstandes galt an erster Stelle dem Dirigenten Wilco Grootenboer, der das Orchester nicht nur zu Höchstleistungen anspornt und der 35köpfigen Gruppe einen unverwechselbaren musikalischen Charakter verleiht, sondern auch in mühevoller und zeitaufwendiger Arbeit die West-Side-Story für die Stadtkapelle arrangierte. Ein Wort des Dankes ging natürlich an alle Musiker und nicht zuletzt an das Vorstandsteam, „das im vergangenen Jahr schwer aktiv war.“ Für besonderen Einsatz dankte Daubner den Musikkollegen Oliver Schranz, Peter Knapp, Franz Schäfer und Robert Seeger (Fahrdienst), Melanie Schmitt (Moderation) und Albert Haag (Homepage).

Dass man sich trotz aller Erfolge nicht auszuruhen gedenkt, wird an den bereits abgehakten und noch ausstehenden Veranstaltungen in diesem Jahr deutlich. Erst kürzlich hatte die Stadtkapelle zum Serenadenkonzert in den Garten des Klosters St. Vinzenz eingeladen, „einer der schönsten Auftritte des Jahres.“ Am 15. September ist ein Orchester aus Norwegen zu Gast. Gemeinsam gestaltet man bei hoffentlich spätsommerlichen Temperaturen ab 17 Uhr im Kurmainzer Amtshof ein Konzert. Veranstalter ist der Verkehrs- und Heimatverein. Die Lebenshilfe, die ihr 50jähriges Bestehen feiert, lädt am 18. November, um 17 Uhr, zu einem Benefizkonzert in den „Dom der Bergstraße“ ein. Mit dabei: die Stadtkapelle Heppenheim.

Eine Aufgabe, die der Vorstand im Auge behalten will, ist die Akquise neuer Musiker. Die Stadtkapelle setzte dabei die Hoffnung auf die städtische Musikschule, doch die Gespräche mit den Verantwortlichen verliefen bislang ergebnislos. „Wir müssen durch unser musikalisches Auftreten überzeugen und Musiker gewinnen“, appellierte Geschäftsführer Daubner. Es lohne sich, bei der Stadtkapelle mitzuwirken.

Unspektakulär verlief der Bericht des Rechners Robert Seeger. Auf sehr transparente Weise listete er die Ausgaben und Einnahmen auf. Die Kassenprüfer Monika Freiberger und Eginhard Kaltwasser attestierten ihm professionelle und überaus korrekte Kassenführung. Die Konsequenz: eine einstimmige Entlastung des Rechners und des Vorstandes.

„Der Erfolg hat viele Väter“, zitierte Franz Schäfer. Im Falle der Stadtkapelle sei dies vor allem der Vorstand, dem er im Namen der Musiker seinen Dank aussprach. Schäfer leitete die Neuwahl des neuen (alten) Teams. Einstimmig gewählt wurden Jürgen Daubner (Geschäftsführer), Christine Lambert (Stellvertreterin), Robert Seeger (Rechner) sowie die Beisitzer Melanie Schmitt, Laura Gölz, Thorsten Ensinger und Michael Neher.

© Melibokus Rundblick | Online, 12.06.2018

 

Serenadenkonzert der Extraklasse

Presse Klostergarten 30

Zum sechsten Mal spielte die Stadtkapelle Heppenheim beim Serenadenkonzert im Klostergarten des Heppenheimer Vinzenzklosters vor rund 600 begeisterten Zuschauern auf.   BILD: DAGMAR JÄHRLING

HEPPENHEIM. Zwar ist das Pfingstfest seit über eine Woche vorbei, aber treffender hätte Johann Wolfgang Goethe den Auftakt zum diesjährigen Serenadenkonzert im Heppenheimer Kloster St. Vinzenz nicht beschreiben können als im ersten Kapitel seines „Reinecke Fuchs“: Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen! es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel; jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen, festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.“

Die Vorfreude auf das Konzert war auf beiden Seiten groß: Bei den Schwestern des Klosters St. Vinzenz als herzliche Gastgeber und bei der Stadtkapelle Heppenheim als motivierte Unterhalter. Profiteure des zum sechsten Mal sehr freundschaftlichen Miteinanders waren die Zuhörer. Sie erlebten musikalische Schmankerl unter freiem Himmel in einem blühenden Garten umgeben von den historischen Mauern des Klosters.

Dass die Stadtkapelle mit dem Serenadenkonzert einen Volltreffer landen würde, war spätestens nach dem ersten Konzert vor fünf Jahren klar. Weit über 500 Gäste waren am vergangenen Samstag in den Klostergarten gekommen. Musik, Atmosphäre und Ambiente, die freundlichen Gastgeberinnen und das inspirierte Orchester sorgten für einen vollen Erfolg.

Die Stadtkapelle bereitete sich seit Wochen auf den Auftritt vor. Dirigent Wilco Grootenboer, der auch die Katholische Kirchenmusik Fürth mit großem Erfolg dirigiert, hatte bereits ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt und dabei einen intensiven Blick in den Notenschrank geworfen. Gefunden hat er unter anderem die „Esel-Serenade“, eine Komposition, die Leichtigkeit mit Esprit vereint. Nicht minder interessant war das neue Werk „Innuendo“ von Queen, das durch seine Wucht und sein Klangvolumen beeindruckte.

Mal fetzig, furios und flott, dann feinsinnig und einfühlsam: Die Stadtkapelle Heppenheim zog souverän alle Register und traf den Nerv des Publikums im Klostergarten. Mit Wilco Grootenboer verfügt das Ensemble über einen versierten Steuermann, der selbst kontrastreiche und raffinierte Arrangements zauberte. Wahrlich ein ästhetischer Hochgenuss bei einem anspruchsvollen Repertoire. Beispielsweise beim „Choral and Rock-Out“, so lautete eine Komposition, die sakrale Klangmotive mit rockigen Elementen verband. Oder das lyrische Stück „Yellow Moutains“, das der zeitgenössische holländische Komponist Jakob de Haan 1997 schrieb, von einem Herbstaufenthalt in den Schweizer Bergen inspiriert. Die Stadtkapelle Heppenheim setzte diese musikalische Lyrik perfekt um.

Neu im Repertoire war eine Auswahl an Liedern der Comedian Harmonists. Klar, dass das Publikum bei „Ohrwürmern“ wie „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Ein Freund, ein guter Freund“ mitsang und mitwippte. Rhythmisch wurde es beim Stück „Santana“, des 1947 geborenen Gitarristen Carlos Santana, der die Rockmusik um die Variante des Latin Rock erweiterte, und im Klostergarten lateinamerikanische Tupfer setzte.

Das Ensemble wusste eine Atmosphäre zu zeichnen, die einerseits in temperamentvoller Dynamik durch die teils auch recht düsteren Klaviaturen raste und genauso souverän mit dem geheimnisvollen, zartbesaiteten Zauber des Leisen und Fragilen überraschte. Obwohl dem Orchester – neben dem Schlagwerk – ausschließlich das Format von Blasinstrumenten zur Verfügung steht. Wilco Grootenboer ließ Klangfarben gekonnt zu einer Einheit verschmelzen. Auf derart spektakulären und kontrastreichen Tableaus bewegten sich die Musiker offensichtlich gern. In spannenden Arrangements füllten sie souverän die kreativen Spielräume aus. Ob es sich dabei um ein Medley des Musical „Grease“ handelte oder um die „Donkey Serenade“, eine Retrospektive mit „The 60’s Collection“ in die 60er Jahre oder mit dem Evergreen „You make me feel so young“. Das Ensemble schlug souverän und raffiniert den Bogen von einem dynamischen Strudel in eine schmeichelhafte, melodiöse Gefälligkeit.

„Kapellen“ und Blasorchester werden landläufig gern mit den Genres Marsch und Polka in Verbindung gebracht. Die Stadtkapelle trat in dieser Hinsicht erfolgreich einen Gegenbeweis an. Sie griff zwar auch zu den Instrumenten, um einen Marsch zu inszenieren, setzte aber die „Szegediner Polka“ von Vlad Kabec und die Tritsch-Trasch-Polka“ von Johann Strauß ebenso grandios um wie den 1912 vom thüringischen Militärmusik Rudolf Herzer komponierten Konzert-Marsch „Hoch Heidecksburg“.

Für die Gäste war natürlich mit Getränken und Speisen bestens gesorgt. Der Musikgenuss war kostenlos. Jedoch wurde die Begeisterung des Publikums später in den prall gefüllten Spendenkörbchen deutlich. Der lang anhaltende Schlussapplaus, auch nach den Zugaben, galt zum einen der Heppenheimer Stadtkapelle mit ihrem Dirigenten Wilco Grootenboer, der Moderatorin Melanie Schmitt, die souverän durch das Programm führte, aber auch und gerade der Generaloberin des Vinzenzklosters Schwester Brigitta Buchler, die zum sechsten Mal Gastgeberin war.

© extra Heppenheim/Laudenbach,30.05.2018, sm

Serenadenkonzert der Heppenheimer Stadtkapelle zieht Zuhörer in Scharen an

Presse Klostergarten 29

Das Konzert der Stadtkapelle im Garten des Vinzenzklosters hat Kultstatus erreicht. Foto: Dagmar Jährling

Von Astrid Wagner

HEPPENHEIM - „Ich heiße Sie alle herzlich willkommen – auch die Bensheimer!“ Augenzwinkernd begrüßte Schwester Birgitta die vielen Zuhörer, die sich bei herrlichem Sommerwetter im Garten des Heppenheimer Vinzenzklosters eingefunden hatten. „Dieser Tag ist jetzt da, auf den sich ganz Heppenheim gefreut hat“, kündigte die Ordensschwester das alljährliche große Serenadenkonzert der Stadtkapelle an.

Prachtvoll herausgeputzt präsentierte sich der Klostergarten. Duftende Blumen, majestätische Bäume, lauschige Eckchen. Im Nu waren alle Plätze besetzt. Längst ist das Konzert ein Publikumsmagnet geworden, die Musik spricht für sich.

Das hat sich bis nach Bensheim herumgesprochen: Helmut Gondolph aus der Nachbarstadt war zum wiederholten Male Gast bei einem Konzert der Stadtkapelle. In der Pause sparte er nicht mit Lob. Warum eigentlich, so schlug der begeisterte Fan im Gespräch mit Stadtkapellen-Mitglied Gerhard Herbert vor, sei die Heppenheimer Stadtkapelle nicht einer der „Botschafter der Bergstraße“? Zwischen Heidelberg und Frankfurt gebe es „nichts Besseres“.

Melanie Schmitt führte ebenso unterhaltsam wie informativ durch den Abend. Mit dem „New Colonial“-Marsch eröffnete das 40-köpfige Orchester unter der Leitung von Dirigent Wilco Grootenboer sein Programm, das für jeden Musikgeschmack etwas bot. Außergewöhnlich ging es weiter mit „Innuendo“ von Queen – eine Kombination aus klassischen Werken und ein bisschen Flamenco aus dem letzten, gleichnamigen Album der Popgruppe, das zu Lebzeiten von Frontmann Freddie Mercury aufgenommen worden war. Zuhören, ohne im Takt der Musik mitzuwippen? Unmöglich.

Das Stück „Choral and Rock out“ aus der Feder von Ted Huggens kam leicht und fröhlich daher, hatte nach ruhigem Beginn durchaus Ohrwurm-Charakter. Während die Schwalben über dem Kloster ihre Runden drehten und eine leichte Brise an einen Sommerabend am Meer erinnerte, spielte die Stadtkapelle „Yellow Mountains“, ließ das Glücksgefühl erahnen, das den Wanderer packt, wenn er nach einem schweren Aufstieg den Gipfel erreicht. Gegensätze zweier ungleicher Zwillinge brachte das Blasorchester mit dem Stück „Twins“ musikalisch rüber, fröhlich kam die „Donkey Serenade“ daher. Erinnerungen an die Jugend wurden bei vielen Zuhörern wach beim mitreißend interpretierten „Grease“-Medley, mit dem es in die Pause ging.

Mit den Hits der „Comedian Harmonists“ ging es in die zweite Hälfte des stimmigen Abends. Nach einem musikalischen Ausflug in die 60er Jahre folgte Sinatras „You make me feel so young“. Auch Santana ließ grüßen, bevor es mit der Szegediner Polka wieder volkstümlicher wurde. Später als Zugabe hatte die Stadtkapelle unter anderem den Dauerbrenner „Tritsch-Tratsch-Polka“ vorgesehen. Lang anhaltender Beifall belohnte die Musiker und den Dirigenten für ein wieder einmal unterhaltsames, mitreißendes Serenaden-Konzert.

MUSIKER GESUCHT

Die Heppenheimer Stadtkapelle, die 2017 ihr 50-jähriges Bestehen feierte, sucht immer neue Mitspieler. Das Altersspektrum ist breit gefächert: Schlagwerker Fabian Daubner ist mit 15 Jahren der Jüngste, Hans Fenske – der Mann mit der Tuba – mit 85 der Senior. Ein gewisses musikalisches Können müssen potenzielle neue Kollegen natürlich mitbringen. (rid)

© Echo online, 29.05.2018

Musikalische Schmankerl im Kloster

Zum sechsten Mal lädt die Stadtkapelle Heppenheim in den Klostergaren von St. Vinzenz zu einem nachmittäglichen Konzert ein.

Heppenheim. Die Vorfreude auf das Konzert am 26. Mai ab 17 Uhr ist auf beiden Seiten groß: Bei den Schwestern des Klosters St. Vinzenz als herzliche Gastgeber und bei der Stadtkapelle Heppenheim als motivierte Unterhalter. Profiteure des seit Jahren sehr freundschaftlichen Miteinanders sind die Zuhörer. Sie erleben musikalische Schmankerl unter freiem Himmel in einem blühenden Garten umgeben von den historischen Mauern des Klosters.

Zum sechsten Mal lädt die Stadtkapelle in den Klostergarten von St. Vinzenz zu einem nachmittäglichen Konzert ein. Die Idee kam den Musikern um Geschäftsführer Jürgen Daubner nach der Gestaltung eines Gottesdienstes an Fronleichnam. Das außergewöhnliche Ambiente biete den adäquaten Rahmen, um niveauvolle Musik zur Geltung zu bringen, waren sich die Musiker einig. Bei Oberin Schwester Brigitte stießen sie mit ihrer Anfrage auf offene Ohren.

Dass die Stadtkapelle mit dem Serenadenkonzert einen Volltreffer landen würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Das war nach der ersten Veranstaltung klar: Alle Plätze waren besetzt, rund 500 Gäste waren gekommen. Musik, Atmosphäre und Ambiente, die freundlichen Gastgeberinnen und das inspirierte Orchester sorgten für einen vollen Erfolg.

Die Stadtkapelle bereitet sich seit Wochen auf den Auftritt vor. Dirigent Wilco Grootenboer hat bereits ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt und dabei einen intensiven Blick in den Notenschrank geworfen. Gefunden hat er unter anderem die „Esel-Serenade“, eine Komposition, die Leichtigkeit mit Esprit vereint. Nicht minder interessant ist das neue Werk „Innuendo“ von Queen, das durch seine Wucht und sein Klangvolumen beeindruckt.

Erinnerungen an Joe Cocker, der zu Lebzeiten ein Konzert auf der Kappel gab, werden wach, wenn ein Potpourri seiner beliebtesten Songs erklingt. „Choral and Rock-Out“ lautet eine Komposition, die sakrale Klangmotive mit rockigen Elementen verbindet. Neu im Repertoire ist eine Auswahl an Liedern der Comedian Harmonists. Rhythmisch wird es beim Stück „Santana“, das lateinamerikanische Akzente setzt.

Dass die Stadtkapelle auch die „klassischen“ Klänge eines Orchesters ihres Formats beherrscht, wird an Polkas und Märschen deutlich. Das Programm ist also mindestens so farbenprächtig wie der Garten des Klosters.

Für die Gäste wird natürlich mit Getränken und Speisen bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei. Jetzt hoffen Ordensschwestern und Musiker nur noch darauf, dass Petrus – wie in all den Jahren zuvor – bestes Konzertwetter beschert.

© Heppenheim extra, 09.05.2018

Zwei Ensembles lassen es tönen

OSTERKONZERT „Harmonie“ und Stadtkapelle verabschieden den Winter

Von Sigrid Jahn

Beim Osterkonzert auf dem Marktplatz singt der gemischte Chor des Gesangvereines Harmonie und die Stadtkapelle spielt. Ein paar Regentropfen schmälern das Vergnügen nicht. Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM - Im Rathausfoyer singt sich der gemischte Chor der „Harmonie“ ein, vor der „Villa Boddin“ stimmt die Stadtkapelle die Instrumente: Es sind alljährlich zwei Heppenheimer Ensembles, die mit dem traditionellen Osterkonzert auf dem Marktplatz den Winter verabschieden und die schöneren Jahreszeiten willkommen heißen. „Raus mit die Stühle oder rin mit die Stühle“, das Entweder-oder-Dilemma aus Erich Kästners Gedicht „Atmosphärische Konflikte“, das genau auf diesen Spätzünder-Frühling passt, hatten die Gastronomen mutig zugunsten ihrer Freisitze entschieden. Auch die Tourist-Information hatte die Türen geöffnet für die ersten Besucher der Saison, ungeachtet dunkler Wolken.

Nichtsdestotrotz hatten sich etliche warm eingepackte Zuhörer eingestellt. Stadtrat Christoph Zahn machte im Namen von Verwaltung und Stadtparlament auf dem Marktplatz die Honneurs. Zahn nutzte die Gelegenheit, den Sängern und Instrumentalisten nicht nur für dieses Konzert zu danken, sondern für ihren musikalischen Einsatz, wann immer es etwas zu feiern gibt. „Wer sein Publikum begeistern will, muss etwas leisten. Ich wünsche mir, dass Musik und Gesang noch viele Jahre in Heppenheim erklingen.“

Mit „Stimmt mit ein in unser Lied“ als Auftakt startete der gemischte Chor der „Harmonie“ sein Programm, und die etwa 30 Sängerinnen und Sänger hatten sieben Stücke vorbereitet, die das Können der Formation unter Beweis stellten. Traditionelle Chorliteratur, Popsongs, Gospel – das war ein Mix, der dem Publikum gefiel, wie der Applaus zeigte: „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern, „Amazing Grace“, „Marching in the Light of Love“ und Peter Maffays „Über sieben Brücken musst du gehn“ gefielen besonders, wobei auch die Stadtkapelle mit „Nessaja“ aus dem Konzertalbum „Tabaluga“ einen Titel des Rockmusikers präsentierte.

Eine Klammer, der man getrost noch eine zweite hinzufügen konnte: Denn sowohl Tobias Freidhof von der „Harmonie“ als auch Wilco Grootenboer, der musikalische Leiter der Stadtkapelle, hatten im Vorjahr ihr Zehn-Jahr-Jubiläum am jeweiligen Dirigentenpult feiern können. Märsche, Polkas, konzertante Stücke – das Repertoire der Stadtkapelle ist vielfältig und die ambitionierten Musiker sind bei Auftritten immer für eine Überraschung gut. So waren am Sonntag neben der „Annen-Polka“ von Johann Strauss und „The Liberty Bell“ von John Philip Sousa auch „Leningrad“ von Billy Joel und die „Szegediner Polka“ von Vlad Kabec zu hören. Mehr von der Stadtkapelle gibt es in Kürze, beim Serenadenkonzert im Klostergarten von Sankt Vinzenz am Samstag, 26. Mai, ab 17 Uhr.

Sowohl beim gemischten Chor „Harmonie“ als auch bei der Stadtkapelle sind neue Mitstreiter jederzeit willkommen und dürfen gerne bei den Proben vorbeischauen. Die Sänger treffen sich dienstags von 17.45 bis 19.15 Uhr im „Haus der Vereine“; die Instrumentalisten dort ebenfalls dienstags ab 19.30 Uhr. Die Kulturgemeinschaft lädt zudem am Montag, 23. April, ab 19 Uhr zum zweiten öffentlichen Singtreffen in der Winzergenossenschaft ein.

© Echo online, 03.04.2018

 

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