Exklusive Konzerte im kleinen Kreis

Stadtkapelle Heppenheim spielte am „Haus Johannes“ und im Klostergarten

Presse EchoOnline 22.09.2020

Exklusiv und ehrenamtlich: Die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim spielten unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer für die Bewohner des Seniorenzentrums „Haus Johannes“ und die Schwestern des Klosters St. Vinzenz.

Heppenheim. Eigentlich war das Konzert exklusiv für die Schwestern des Klosters St. Vinzenz gedacht, doch die Klänge der Stadtkapelle lockten am vergangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein die einen und anderen „Zaungäste“ an, die sich im herrlichen grünen Kleinod ein Plätzchen – natürlich mit gebührendem Abstand zum Mithörer – suchten und den Melodien lauschten. Der spontan geplante Auftritt des Heppenheimer Orchesters sei das „Trostpflaster“ für das ausgefallene Serenadenkonzert gewesen, erklärte Geschäftsführer Jürgen Daubner. „Sie haben uns eine große Freude bereitet“, betonte Generaloberin Schwester Brigitta Buchler und dankte den Musikern für deren ehrenamtliches Wirken.

Die Freude war keineswegs nur auf der Seite der Schwestern, die sich fast allesamt im Garten versammelt hatten. Auch bei den Musikern herrschte eine fröhliche Stimmung, konnten sie doch endlich wieder vor Publikum spielen. Dass sich dann noch zusätzlich Freunde niveauvoller Blasmusik einfanden, motivierte die Stadtkapelle umso mehr.

Eine Woche zuvor hatte das Orchester erstmals seit der Pandemie-Pause einen öffentlichen Auftritt: Im Innenhof des Seniorenzentrums „Haus Johannes“ sorgten die Bläser und Schlagzeuger unter der Leitung von Wilco Grootenboer für beste Unterhaltung der Bewohner. „Wir hatten ein sehr dankbares Publikum und es war schön, den älteren Menschen eine besondere Abwechslung nach entbehrungsreichen Monaten zu bieten“, betonte der Dirigent.

Birgit Schliffer, Teamleitung für Betreuung im Haus Johannes, schloss sich den Worten des Dirigenten uneingeschränkt an. Sie dankte den Musikern für deren ehrenamtliches Engagement. Sie beließ es nicht nur bei lobenden Worten, sondern überreichte eine Spende für die Getränkekasse. „Sie können gerne jederzeit wiederkommen; es war ein Genuss, ihre Musik zu hören“, erklärte Schliffer.

Auch die Schwestern des St. Vinzenz Klosters hatten in den vergangenen Monaten nur wenig Kontakt zur Außenwelt. Sie genossen deshalb sichtlich den „bunten Strauß an Melodien“, wie Moderatorin Melanie Schmitt das Programm bezeichnete. Dirigent Wilco Grootenboer hatte Kompositionen ausgewählt, die gerade ältere Zuhörer in Erinnerungen schwelgen lassen. Ob „Musik ist Trumpf“ – benannt nach der gleichnamigen Fernsehsendung –, Evergreens aus „My Fair Lady“ oder Hits der „Comedian Harmonists“: Die Zuhörer quittierten die Darbietungen mit herzlichem Beifall.

Generaloberin Schwester Brigitta Buchler äußerte am Ende des Auftritts die Hoffnung, dass die Stadtkapelle im nächsten Jahr die Tradition des Serenadenkonzertes unter „normalen“ Bedingungen fortsetzen könne. Nach dem exklusiven Konzert servierte die Stadtkapelle ihren Mitgliedern, den Schwestern und den Besuchern, darunter auch Mitglieder des Stiftungsrates des Klosters, noch einen kleinen Imbiss und natürlich kühle Getränke. „Es war ein rundum gelungener Nachmittag – für das Orchester, die Schwestern und die spontanen Gäste“, fassten Generaloberin Schwester Brigitta und Geschäftsführer Jürgen Daubner unisono zusammen.

Neue Musiker sind immer willkommen und unverbindliche Schnupperproben jederzeit möglich. Die Proben finden derzeit dienstags, ab 19:30 Uhr in der großen Lagerhalle der Firma Monoflo, Lise-Meitner-Str. 16, statt. Infos und Kontakt: www.stadtkapelle-heppenheim.de

© Echo Online, 22.09.2020

Corona macht Pläne der Stadtkapelle zunichte

Serenadenkonzert endgültig abgesagt / Orchester muss finanzielle Ausfälle verkraften

Presse WeinheimerNachrichten 29.08.2020

 

Gute Akustik: In den Herbst- und Wintermonaten probt die Stadtkapelle Heppenheim unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer in der Lagerhalle der Firma Monoflo. Das große und luftige Gebäude bietet in Corona-Zeiten nahezu optimale Bedingungen und eine sehr gute Akustik. Der Umzug ist nötig, da im Haus der Vereine auf Grund der Abstandregeln die Platzkapazitäten leider nicht ausreichen.

Heppenheim. Im Mai richteten das Vorstandsteam, der Dirigent und die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim hoffnungsvoll den Blick in die nahe Zukunft. Das auf Grund der Corona-Pandemie abgesagte Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz sollte am 19. September nachgeholt werden. Doch auch dieser Termin lässt sich nicht halten: „Wir möchten unter keinen Umständen einen ‚Hotspot‘ riskieren“, erklärt das Vorstandsteam.

Die steigenden Infektionszahlen, die Begrenzung der Besucherzahl, die geltenden Abstands- und Hygiene-Auflagen und der damit verbundene erhebliche Aufwand bei der Organisation und der Durchführung der Veranstaltung im Kloster haben zur Absage geführt. „Generaloberin Schwester Brigitta Buchler und das Vorstandsteam der Stadtkapelle waren sich einig, das Risiko im Sinne aller Beteiligter zu vermeiden. Die Gesundheit hat Vorrang“, betonte Geschäftsführer Jürgen Daubner. Jetzt hoffen beide Seiten auf ein Ende der Pandemie und das Serenadenkonzert im Mai 2021.

Die Absage schmerzt die Musiker sehr, zumal sie seit geraumer Zeit wieder mit der Probenarbeit begonnen haben und sich gerne präsentiert hätten. Hinzu kommt ein Aspekt, der alle Vereine betrifft und oft wenig Beachtung findet: Der Stadtkapelle fehlen sämtliche Einnahmen aus den Auftritten, um die laufenden Kosten zu decken. „Wir haben in dieser Hinsicht eine Herausforderung zu meistern und müssen als nicht eingetragener Verein eine ungewisse Zukunft gestalten“, skizziert das Vorstandsteam die aktuelle Situation.

Ein Lichtblick war das geplante Open-Air-Konzert im September mit dem Verkehrs- und Heimatverein auf der Freilichtbühne Kappel. Doch auch diese Veranstaltung fällt dem Virus zum Opfer. Betroffen von den Einschränkungen ist jedoch nicht nur die Stadtkapelle, sondern sind auch die Bewohner der Altenheime, die monatelang keinen Besuch empfangen durften. Um diesem Personenkreis eine kleine Freude zu bereiten, gibt die Stadtkapelle am 5. September ab 15 Uhr ein Platzkonzert im Hof des Seniorenzentrums „Haus Johannes“. Die Heimbewohner lauschen von ihren Zimmern aus durch die geöffneten Fenster oder mit gebührendem Abstand den Klängen des Orchesters.

Seit Ausbruch der Epidemie war auch die Probenarbeit des Orchesters stark eingeschränkt. Zunächst konnten nur Satzproben, schließlich wieder Gesamtproben im weitläufigen Außenbereich des „Hauses der Vereine“ am Erbachwiesenweg abgehalten werden. Die Sommerzeit wurde somit bestmöglich genutzt. Die aktuell geltenden behördlichen Auflagen gestatten aber lediglich eine Innenraumnutzung des Objekts mit rund 15 Personen, was ein Proben im „Haus der Vereine“ für das Gesamtorchester unmöglich macht. Umso erfreulicher ist es, dass die Firma Monoflo der Stadtkapelle Heppenheim für die Übergangszeit die Nutzung ihrer Lagerhalle angeboten hat. „Damit ist der weitere Probenbetrieb in den Herbst- und Wintermonaten sichergestellt“, teilte Geschäftsführer Jürgen Daubner erleichtert mit. Satzproben können darüber hinaus weiterhin im Haus der Vereine stattfinden. Sein Dank gilt der Familie Röhrig ebenso wie Helmut Rader von Monoflo, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ohne deren Unterstützung wäre das musikalische Wirken der Stadtkapelle nicht möglich.

Unverdrossen und optimistisch wollen die Musiker in den nächsten Wochen und Monaten weiter fleißig proben, um startklar zu sein, wenn die Pandemie hoffentlich der Vergangenheit angehört. Dass das gemeinsame Musizieren weiterhin viel Spaß bereitet, ist dienstags ab 19.30 Uhr in der Halle der Firma Monoflo zu hören. Und das, obwohl einige Musiker aus Gründen des Infektionsschutzes der Probe fernbleiben; sie werden schmerzlich vermisst. Schon jetzt freut man sich im Orchester auf deren Rückkehr nach der Pandemie.

© Weinheimer Nachrichten, 31.08.2020

Hörbare Freude beim gemeinsamen Musizieren nach der Zwangspause

Presse VRM Lokal 17.07.2020

Um in Corona-Zeiten den Mindestabstand einhalten zu können, proben die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim mit ihrem Dirigenten Wilco Grootenboer während der Sommermonate im Freien.

Seit acht Wochen treffen sich die einzelnen Instrumentensätze der Stadtkapelle regelmäßig im Haus der Vereine, um unter penibler Einhaltung der Hygieneregeln in kleinerem Kreis musizieren zu können. Am vergangenen Dienstag wagte das Orchester den nächsten Schritt und musizierte mit hörbarer Freude in guter Besetzung im Freien. „Wir waren angetan von der großen Resonanz bei den Musikern“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Daubner. Auch Dirigent Wilco Grootenboer war die Zufriedenheit anzusehen, endlich wieder mit dem gesamten Orchester proben zu können. Dass die Stadtkapelle trotz Corona-Zwangspause nichts an ihrem musikalischen Können eingebüßt hat, war schon nach wenigen Takten vernehmbar.

Im Anschluss an die Probe pflegte das Orchester auch den geselligen Teil bei Grillbratwurst und Fassbier – natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. Der Vorstand hatte sich dazu entschlossen, nachdem die Landesregierung das Grillen in der Öffentlichkeit grundsätzlich erlaubt hatte. So lange das Wetter mitspielt, will sich das Orchester dienstags ab 19.30 Uhr im Hof des Hauses der Vereine treffen. Die Bedingungen sind nahezu ideal, lediglich der Lärm der vorbeifahrenden Züge schmälert ein wenig den Musikgenuss. Vielleicht, so Dirigent und Vorstandsteam, lässt sich nach der Urlaubszeit ein Auftritt in Heppenheim arrangieren, um wieder für ein Stück Normalität zu sorgen und die Freunde sinfonischer Blasmusik zu erfreuen.

© VRM Lokal, 17.07.2020

Konzert im Klostergarten verschoben

Das traditionelle Serenadenkonzert der Stadtkapelle Heppenheim im Garten des Klosters St. Vinzenz lockt Jahr für Jahr mehrere hundert Zuhörer in das blühende Kleinod.

Heppenheim. Ein Virus wirft auch alle Pläne der Stadtkapelle Heppenheim über den Haufen. Das für Samstag, 23. Mai, geplante Konzert im Garten des Klosters St. Vinzenz fällt auf Grund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen leider aus. Die Begrenzung der Besucherzahlen, aber insbesondere die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften machen die Open-Air-Veranstaltung zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich.

In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung hat sich das Vorstandsteam in Absprache mit der Leiterin des Klosters, Schwester Brigitta Buchler, und den Musikern dazu entschlossen, das Konzert auf den 19. September zu verschieben, in der Hoffnung, dass die öffentlichen Bestimmungen und Vorgaben Veranstaltungen in dieser Größenordnung dann wieder zulassen und das kulturelle Leben weitgehend stattfinden kann.

Eine wichtige Voraussetzung für Auftritte der Stadtkapelle ist natürlich eine geregelte Probenarbeit. Vorstand und Dirigent Wilco Grootenboer prüfen derzeit, welche Möglichkeiten angesichts der Beschränkungen denkbar und realisierbar sind. Die Varianten reichen von Satzproben mit minimalster Besetzung bis hin zu Freiluftproben des Gesamtorchesters, selbstverständlich bei Einhaltung der Abstandsregeln.

Derweil hoffen die Musiker, dass ein gemeinsames Musizieren bald wieder möglich ist, um für das Klostergarten-Konzert und die vom Verkehrs- und Heimatverein mit dem Orchester geplante Veranstaltung auf der Starkenburg – ebenfalls im September – musikalisch fit zu sein.

© VRM Lokal, 18.05.2020

Stadtkapelle Heppenheim reagiert auf Corona-Krise

Osterkonzert auf dem Marktplatz abgesagt. Auch die Proben sind erstmal ausgesetzt.

Presse NeueMusiker Coronavirus BA 23.03

Bis zum Ausbruch der Pandemie bereitete sich das 40-köpfige Orchester auf die Sommersaison vor. Lichtblick in schwierigen Zeiten: Die Stadtkapelle kann sich über etliche neue Musiker freuen. (Foto: Stadtkapelle)

HEPPENHEIM. Besser hätte der Start in die anstehende Frühjahrs- und Sommersaison für die Stadtkapelle Heppenheim eigentlich nicht beginnen können: Acht neue Musiker schlossen sich in den vergangenen Wochen dem Orchester an und bereichern nun die Stadtkapelle. Dies beflügelte die Stimmung, und Dirigent Wilco Grootenboer hatte sein Augenmerk bereits auf die anstehenden Termine respektive die dafür passende Musik gelegt. Dann machte das Coronavirus den Vorbereitungen des Orchesters einen dicken Strich durch die Rechnung. „Auch wir müssen die weitere Entwicklung abwarten. Welche Auftritte und Veranstaltungen letztlich stattfinden werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Daubner.

Die Stadtverwaltung musste aus gegebenem Anlass das Konzert am Ostersonntag auf dem Marktplatz absagen. „Natürlich ist das sehr bedauerlich, aber die Maßnahme der Stadt ist in der aktuellen Situation absolut nachvollziehbar und zu befürworten“, betont das Vorstandsteam.

Ob das traditionelle Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz stattfinden wird, ist noch offen. Jahr für Jahr lockt die Veranstaltung mehrere hundert Zuhörer in das blühende Kleinod. Die Schwestern des Ordens freuen sich ebenso auf das Konzert wie die Musiker der Stadtkapelle. „Wir möchten am 23. Mai ab 17 Uhr einige neue Stücke präsentieren“, lässt der Vorstand wissen. Das Serenadenkonzert sei, so Jürgen Daubner weiter, ein Höhepunkt im Vereinsjahr. „Wir hoffen sehr, dass der Virus-Ausnahmezustand bald endet.“

Dann könnten die Musiker aus der Kreisstadt auch der Einladung des Mutterhauses der Vinzentinerinnen in Straßburg folgen und am 6. Juni ein Konzert im Garten des dortigen Klosters geben. Es bildet, wie Generaloberin Schwester Blandine Klein erklärte, den Auftakt des Jubiläums der Klosterstiftung, die in der Elsass-Metropole seit 20 Jahren existiert. Die Vorbereitungen für die dreitägige Reise in die EU-Hauptstadt sind bereits abgeschlossen. „Es wäre schade, wenn diese Konzerttour wegen der Corona-Krise ausfallen müsste“, konstatiert das Vorstandsteam.

Gleiches gilt auch für die Auftritte beim Bergsträßer Weinmarkt und der Stadtkirchweih auf dem Graben. Darüber hinaus ist wieder ein Konzert auf Einladung des Verkehrs- und Heimatvereins in Planung. Jetzt gilt es, sich in Geduld zu üben, heißt es. Die Proben sind bis auf Weiteres ausgesetzt. „Die Musiker haben nun Zeit, um ausgiebig zu Hause zu üben“, bemerkt Dirigent Grootenboer, der sich – ebenso wie die Musiker – nach gemeinsamen Proben und Auftritten sehnt. Bleibt zu hoffen, dass die Krise bald ausgestanden ist und die Stadtkapelle ihre neuen Melodien zu Gehör bringen kann.

© Echo Online, Dienstag, 24.03.2020

Musikalischer Botschafter in der EU-Hauptstadt

Stadtkapelle Heppenheim folgt einer Einladung nach Straßburg / Positive Bilanz gezogen

StadtkapelleHeppenheim Amtshof 2019

Musikalische Botschafter: Die Stadtkapelle Heppenheim gibt im Juni nächsten Jahres ein Konzert in Straßburg. Das Orchester und Dirigent Wilco Grootenboer
freuen sich über die Einladung der Congrégation des Sœurs de la Charité im Elsass. Unser Bild zeigt die Stadtkapelle beim Konzert im Kurmainzer Amtshof. 

Heppenheim. Das Amt eines musikalischen Botschafters kommt der Stadtkapelle Heppenheim im Juni nächsten Jahres zu, wenn sie einer Einladung in die EU-Metropole Straßburg folgt und dort ein Konzert gibt. Geschäftsführer Jürgen Daubner nutzte die Jahreshauptversammlung, um auf diese besondere Aktivität im nächsten Jahr aufmerksam zu machen.

Dass das Orchester in der größten Stadt im Elsass einen Auftritt haben wird, hängt mit dem diesjährigen Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz zusammen. Generaloberin Brigitta Buchler und ihre Mitschwestern hatten erneut ihr herrliches Kleinod für dieses inzwischen traditionelle musikalische Ereignis geöffnet. Unter den Zuhörern war auch die Generaloberin der Congrégation des Sœurs de la Charité de Strasbourg. Die zahlreichen Besucher, die besondere Atmosphäre und die niveauvolle Musik der Stadtkapelle veranlasste Schwester Blandine Klein spontan zu einer Einladung der Musiker ins Mutterhaus im Elsass, verbunden mit einem Konzert nach Art der musikalischen Heppenheimer Soiree.

„Es ist für uns eine besondere Ehre, in Straßburg ein Konzert geben zu können“, betonte das Vorstandsteam unisono. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen, damit der dreitägige Besuch in der Stadt, in der das Europaparlament tagt, ein besonderes Erlebnis wird. Geplant ist eine Bootstour rund um die Altstadt, eine Stadtführung, der Besuch des Münsters und auch ein Besuch des EU-Parlaments. Die kulinarischen Genüsse in der elsässischen Metropole sollen dabei obendrein nicht zu kurz kommen.

Die Tour nach Frankreich prägte die Jahreshauptversammlung, dennoch blieb genügend Zeit, um Bilanz zu ziehen. Geschäftsführer Jürgen Daubner ließ die Auftritte der zurückliegenden Monate Revue passieren und zog ein durchweg positives Fazit: „Wir haben uns Dank unseres Dirigenten Wilco Grootenboer musikalisch weiterentwickelt, die Auftritte bravourös gemeistert und zwei hervorragende Konzerte in der Kirche Erscheinung des Herrn und im Kurzmainzer Amtshof präsentiert“. Komplettiert wurde die erfreuliche Aussage mit den Ausführungen des Rechners Robert Seeger, der seit Jahren in vorbildlicher Weise die Kasse der Stadtkapelle führt.

Der altgediente Musiker Franz Schäfer ließ es sich nicht nehmen, den vielen engagierten Kollegen zu danken, angefangen beim Vorstandsteam, über die vielen Helfer, die sich um zahlreiche Aufgaben im Orchester kümmern, bis hin zum Dirigenten. Schäfer machte deutlich, dass der Verein ein beredtes Beispiel für ehrenamtliches Engagement ist. Er wies auch darauf hin, dass es immer schwerer für die Vorstände werde, einen Verein dieser Größe zu leiten. Sein Dank galt allen, die sich bei der Stadtkapelle einbringen und einen Beitrag zum Gelingen der Auftritte leisten.

Erfreulicherweise tragen dazu neue Musiker bei, die sich im Laufe der letzten Monate dem Orchester anschlossen: Vier Flötistinnen und ein Saxophonist bereichern mit ihrem Können den Klangkörper. „Dass sich neue Musiker für uns entscheiden, zeigt, dass wir einen guten Ruf genießen und es sich lohnt, bei uns mitzuwirken“, erklärte das Vorstandsteam. „Interessenten, die bei uns mitspielen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen“, betonte Dirigent Wilco Grootenboer. Wer noch unsicher ist, ob die Stadtkapelle die richtige musikalische Heimat ist, kann jederzeit eine „Schnupperprobe“ absolvieren.

Zum Abschluss des Abends skizzierte Vorsitzender Jürgen Daubner kurz die im kommenden Jahr anstehenden Termine und forderte die Musiker auf, die Proben regelmäßig zu besuchen und weiter neue Musiker für die Stadtkapelle zu werben.

© PLEGGE Medien, 5.12.2019



Die Heppenheimer Stadtkapelle spielt im Amtshof

Die Heppenheimer Stadtkapelle und das „Saar Wind Orchestra“ geben ein gemeinsames Konzert unter freiem Himmel im Kurmainzer Amtshof.

Presse StarkenburgerEcho 16.09

Die Heppenheimer Stadtkapelle spielt im Kurmainzer Amtshof. Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM. Live, umsonst und draußen. Und das Mitte September? Der Mut von Verkehrs- und Heimatverein und der Heppenheimer Stadtkapelle wurde belohnt: Mit einem Altweibersommer wie er im Buche steht, einem voll besetzten Amtshof und – vor allem – mit Blasmusik vom Feinsten. Die Heppenheimer Musiker sind schon längst als Botschafter der Bergstraße weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt, wie es auch Helmut Engelhard vom Verkehrs- und Heimatverein in seiner Begrüßungsansprache unterstrich. Am Samstagnachmittag hatten sie sich noch dazu einen musikalischen Hochkaräter mit an Bord geholt: Das „Saar Wind Orchestra“ aus Rilchingen-Hanweiler, ein Ort südlich von Saarbrücken an der französischen Grenze.

Hunderte von Zuschauern erwartete ein ganz besonderes Konzert. Unter der Leitung von Wilco Grootenboer intonierte die Stadtkapelle Ohrwürmer wie „You raise me up“, Melodien aus dem Blockbuster „Herr der Ringe“ oder Medleys von „Simon and Garfunkel“ – vom „Sound of Silence“ über „Mrs. Robinson“ bis hin zu „The Boxer“ und „Bridge over troubled water“ in spannenden und mitreißenden Arrangements. Vom ersten Ton an sprang der Funke der Begeisterung über auf das altersgemischte Publikum, das die Darbietungen begeistert beklatschte.

Ins Ohr und in die wippenden Beine ging auch George Gershwins „Someone to watch over me“. Beeindruckend und mitreißend Jacob de Haans „Ross Roy“. Melanie Schmitt erläuterte die einzelnen Stücke.

Saxofonist Christoph Brach war es, der das Zusammenspiel beider Musikensembles überhaupt erst möglich machte: Der junge Saarländer war als Referendar zwei Jahre am Heppenheimer Studienseminar, lehrte an der Bensheimer Geschwister-Scholl-Schule und spielte in dieser Zeit bei der Stadtkapelle mit. Zurück in der Heimat, wechselte er wieder an sein angestammtes Orchester – und hatte die Idee, beide für ein Konzert zusammenzuführen.

„Das heute ist das erste Mal, aber das kann ja werden“, freute sich Dirigent Stefan Zimmer auf das gemeinsame Konzert. Zimmer selbst ist Profi-Musiker, Klarinettist bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Das Saar Wind Orchestra ist ein Symphonisches Blasorchester, dessen Repertoire von typischer Blasmusik bis hin zur Klassik reicht. Mit der Ouvertüre aus Verdis „Nabucco“ begeisterten die Saarländer vom ersten Takt an.

Ebenfalls im Programm „Der Zauberer von Oz“ und „Die Schöne und das Biest“, Songs aus zwei Disney-Klassikern. Mitreißend ebenso die musikalische Hommage an die typischen blauen Glockenblumen aus Schottland – „Blue Bells of Scotland“ – mit dem herausragenden Solisten Georg Schadt an der Posaune. Jubelrufe und stehende Ovationen, Zwischenapplaus für die anspruchsvollen Soloparts, die Zuschauer waren hin und weg. Alles swingte beim Benny-Goodman-Medley. Steve Bernard an der Klarinette, Philipp Lauer an der Trompete und wieder Posaunist Georg Schadt sorgten hier erneut für solistische Höhenflüge auf einem Niveau, mit dem wohl kaum ein Konzertbesucher gerechnet hatte. Immer wieder stand das Publikum auf und feierte das Saar Wind Orchestra. Die wirklich hochklassige Darbietung der Saarländer gipfelte in der umjubelten Zugabe: Edgar Elgars „Land of Hope and Glory“, der Klassiker der „Last Night of the Proms“ und der heimlichen englischen Nationalhymne. Spontan summten die meisten mit. Man darf hoffen, dass das Orchester nicht das letzte Mal zu Gast in der Kreisstadt gewesen ist.

© Echo Online, Astrid Wagner, 16.09.2019

Zwei hochkarätige Formationen

Stadtkapelle Heppenheim und Saar Wind Orchestra Rilchingen-Hanweiler im Amtshof

Heppenheim. Mal fetzig, furios und flott, dann wieder feinsinnig und einfühlsam: So kennt man die Stadtkapelle Heppenheim, die bei all ihren Konzerten und Auftritten souverän alle Register ihres musikalischen Könnens zieht und den Nerv des Publikums trifft. Mit seinem Dirigenten Wilco Grootenboer verfügt das Ensemble über einen versierten Steuermann, der selbst kontrastreiche und raffinierte Arrangements zaubert.

Am Samstag, 14. September, ab 17 Uhr, wird die Stadtkapelle Heppenheim wieder zu hören sein. Dann im altehrwürdigen Amtshof, wenn sie beim Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim aufspielt. 2018 brillierte Heppenheims musikalisches Aushängeschild dort zusammen mit dem professionellen Blasmusikorchester aus Norwegen, dem „Nittedal og Hakadal Janitsjar“ (NHJ).

Am 14. September tritt die Stadtkapelle Heppenheim gemeinsam mit dem Saar Wind Orchestra Rilchingen-Hanweiler auf, einem 55 Köpfe umfassenden Ensemble, das seit 1952 besteht und international bekannt ist. Das Repertoire des Saar Orchesters umfasst sinfonische Blasmusik mit klassischen Transkriptionen, zeitgenössische Originalwerke, Filmmusik und Musicals; aber auch moderne Unterhaltungsmusik und traditionelle Volksmusik finden Platz in den Programmen.

Seit über 50 Jahren veranstaltet das Saar Wind Orchestra im Mai in Rilchingen-Hanweiler sein Frühjahrskonzert „Klingende Maibowle“. Dazu gesellen sich im Jahresverlauf zahlreiche Auftritte, die von Gala-Konzerten über Livesendungen im Saarländischen Rundfunk bis hin zu Auftritten im Rahmen regionaler und überregionaler Festveranstaltungen reichen. Daneben konnte das Ensemble internationale Konzerterfahrung sammeln, durch drei Amerika-Tourneen, Konzertreisen nach Ungarn, Portugal, Norwegen, Italien, Frankreich und schließlich Namibia, wo es anlässlich der Unabhängigkeitsfeier im Auftrag der Bundesregierung auftrat.

1988 ging es unter der Leitung seines langjährigen Dirigenten Heinz Pfaff in Berlin und 1992 in Goslar unter Manfred Neumann als Bundessieger aus dem „Deutschen Orchesterwettbewerb“ hervor, der vom Deutschen Musikrat ausgetragen wird. Die Konzerte im Ausland veranlassten zur internationalen Namensgebung „Saar Wind Orchestra“, die der Bezeichnung „Symphonisches Blasorchester Rilchingen-Hanweiler“ vorangestellt wurde. Die musikalische Leitung beim Gastorchester hat Stefan Zimmer.

Die Gäste im Amtshof dürfen also gespannt sein, wenn am 14. September zwei hochkarätige Formationen auftreten. Nur so viel sei verraten: Es wird „The Lord of the Rings“ zu hören sein, Melodien aus der Feder von Simon & Garfunkel, die Nabucco-Ouvertüre, „Die Schöne und das Biest“, Benny Goodman Memories, und Gershwins „Someone to Watch Over Me“.

Info: Konzert im Amtshof, Samstag, 14. September 2019, Beginn 17 Uhr. Der Eintritt bei der Veranstaltung des Verkehrs- und Heimatvereins Heppenheim ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

© Odenwälder Zeitung, sm, 9.9.2019

Stadtkapelle steht in den Startlöchern

Auftakt am kommenden Sonntag (4.) bei der Stadtkirchweih / Konzert mit Saar Wind Orchestra im Amtshof im September

Heppenheim. Nach der strapaziösen und gleichermaßen erfolgreichen ersten „Saisonhälfte“ gönnten sich die Musiker der Stadtkapelle eine wohlverdiente Sommerpause. Mit jeder Menge Elan startet nun das Orchester ins zweite Halbjahr. Den Auftakt bildet der Auftritt bei der Stadtkerwe am kommenden Sonntag (4.) auf der Bühne am Graben Süd.

Für das Heppenheimer Stadtorchester ist es eine Selbstverständlichkeit, das Festgeschehen mit flotter Musik zu bereichern. Von 16 bis 18 Uhr ist die Stadtkapelle unter der Leitung von Dirigent Wilco Grootenboer auf dem Stadtgraben im Einsatz. Die Besucher können sich auf ein breitgefächertes Repertoire freuen.

Die erste Probe nach der Sommerpause findet am Dienstag, den 6. August, ab 19.30 Uhr im Haus der Vereine statt. Damit steigen die Musiker in die „heiße Phase“ der Vorbereitung auf das Konzert am 14. September ab 17 Uhr im Kurmainzer Amtshof ein. Veranstalter und Organisator des Konzertes ist der Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim, mit dem die Stadtkapelle seit vielen Jahren einen engen Kontakt pflegt.

Schon mehrmals konzertierte das Orchester auf Einladung des Verkehrs- und Heimatvereins auf der Starkenburg. Im vergangenen Jahr nutzte man erstmalig den Kurmainzer Amtshof als Veranstaltungsort. Gemeinsam mit einem Orchester aus Norwegen gestaltete man ein niveauvolles und vielbeachtetes Konzert. Auf Grund der enormen Resonanz entschieden sich der Verkehrs- und Heimatverein und die Stadtkapelle dazu, erneut den Innenhof des historischen Gemäuers als Spielstätte zu wählen.

Auch das Konzept des Vorjahres, gemeinsam mit einem anderen Ensemble ein Konzert zu gestalten, wird erneut realisiert. Zu Gast ist in diesem Jahr das „Saar Wind Orchestra“ aus Rilchingen-Hanweiler. Die Verbindung zu diesem ausgezeichneten symphonischen Blasorchester stellte ein ehemaliger Musiker der Stadtkapelle Heppenheim her, der im Saarland lebt und im „Saar Wind Orchestra“ mitwirkt.

Für die Stadtkapelle stellt der Auftritt im Kurmainzer Amtshof eine echte Herausforderung dar und wird von Geschäftsführer Jürgen Daubner als „ein weiterer Höhepunkt im Vereinsjahr“ bezeichnet. Genau aus diesem Grund hat Dirigent Wilco Grootenboer neue Kompositionen aufgelegt, die am 14. September erstmals zu hören sein werden.

Der Heimat- und Verkehrsverein sorgt für die idealen Rahmenbedingungen und wird sich – wie in den Jahren zuvor – als hervorragender Gastgeber erweisen. Der Eintritt ist frei. Für die Bewirtung der Gäste wird gesorgt.

Neue Musiker stets willkommen

Der Start der Stadtkapelle Heppenheim ins zweite Halbjahr ist der ideale Zeitpunkt für interessierte Musiker, sich dem Orchester anzuschließen. Musikschüler, die gerne in einer Kapelle spielen würden, sollten die Gelegenheit ebenso nutzen, wie Neubürger, die ein Blech- oder Holzblasinstrument spielen und einen Verein suchen. Natürlich sind auch ehemalige Musiker, die wieder Lust verspüren, bei der Stadtkapelle mitzuwirken, herzlich willkommen.

Die Proben finden dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Haus der Vereine, Am Erbachwiesenweg 16, statt.

© Starkenburger Echo, 1.8.2019

Serenadenkonzert im Heppenheimer Klostergarten

Die Stadtkapelle spielt bei den Heppenheimer Vinzentinerinnen. Der nächste Auftritt ist für Pfingsten geplant.

Von Sigrid Jahn

Presse Klostergarten SE 28.05.2019

Der Klostergarten von St. Vinzenz ist beim Serenadenkonzert gut besucht. Foto: Arne Schumacher

HEPPENHEIM - „Das Vereinsjahr ohne das Serenadenkonzert im Mai wäre wie Heppenheim ohne das Kloster St. Vinzenz: einfach undenkbar. Die Schwestern und die Stadtkapelle sind seit Jahren eng verbunden. Für die Ordensfrauen ist es eine Freude, ihren herrlich blühenden Garten als Konzertstätte zur Verfügung stellen zu können, und für das Orchester ist es eine Ehre und Freude zugleich, in einem wunderschönen Ambiente die zahlreichen Gäste erfreuen zu dürfen“, heißt es auf der Homepage der Stadtkapelle. Und in der Tat ist das Open-Air-Event der Musiker um Dirigent Wilco Grootenboer seit sieben Jahren ein Pflichttermin der Fangemeinde, der auch am Samstag wieder Hunderte Besucher auf die Beine gebracht hatte.

Wobei sich die meisten Gäste bereits eine Stunde vor Beginn einstellen, je nach Vorliebe Plätze in der Sonne oder im Schatten besetzen und das außergewöhnliche Ambiente auf sich wirken lassen. Schon am Tag zuvor hatten die Aktiven der Stadtkapelle, Freunde und Familienmitglieder alles hergerichtet, Tische und Bänke gestellt und den Pavillon aufgebaut, der beim Konzert die Gäste mit Speis und Trank versorgen würde. Der Erlös plus Spenden, die die Ordensschwestern am Samstag reichlich in ihren Körbchen sammelten, kommt jeweils zur Hälfte den Vinzentinerinnen und dem Blasorchester zugute - und was die Musiker mit ihrem Obolus anstellen, davon zeugt jeder Auftritt.

Die Formation kann inzwischen aus einem gewaltigen Repertoire schöpfen, das sich allen Spielstätten anpassen kann - regelmäßige Neueinstudierungen inklusive. Beim Serenadenkonzert dominiert zwar die eher leichtere Muse, doch es werden auch etliche anspruchsvollere Stücke aufgeführt, deren raffinierte Arrangements den Mitwirkenden präzisen Einsatz abverlangen. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie leichtgängig, nahezu schwerelos, sinfonische Blasmusik klingen kann, vor allem in den leisen Tönen, die dank der mächtigen Mauern des Metzendorf-Gebäudes, die der Akustik regelrecht Flügel verleihen, locker bis in die hinteren Ränge tragen.

„Das Wetter hält“, hatte schon zu Anfang Generaloberin Brigitta Buchler versprochen, „und die Wolken schicken wir nach Bensheim.“ Aus Straßburg herübergekommen war zudem als Ehrengast Blandine Klein, die erst vor einigen Wochen gewählte Generaloberin der dortigen Soeurs de la charité, der barmherzigen Schwestern, mit denen die Heppenheimer Vinzentinerinnen regen Kontakt halten.

Auch ihr dürfte gefallen haben, was das Programm geboten hatte: vom Intro, dem fein herausgespielten „Gloria Sancti“ von Pavel Stanek als Reverenz an die Gastgeberinnen über das konzertante „Prochytas“ von Lorenzo Pusceddu in mediterranem Gepräge mit „furiosem Finale“ (so Moderatorin Melanie Schmitt) bis zum exotisch anmutenden, gravitätisch-zeremoniellen „March Bou-Shu“ von Satoshi Yagisawa. Das Pop-und Rock-Genre bedienten die Musiker mit einem Medley der Hits von Simon & -Garfunkel samt „Sound of Silence“, dem „Midnight Dancer“ von Luigi di Ghisallo und „You make me feel so young“, einem Song, dem Frank Sinatra zu Ruhm verholfen hatte.

Freude kam ebenfalls auf bei den Ohrwürmern der „Comedian Harmonists“ und den Reminiszenzen an die sechziger Jahre, die sich unter dem Titel „Musik ist Trumpf“ verbargen: unter anderem Hazy Osterwalds „Kriminaltango“ und Bill Ramseys „Pigalle“ - da war Mitklatschen und Mitsingen angesagt, während bei „Gabriellas Sång“, hinreißend interpretiert von Sabrina Keller, die nicht nur über eine fabelhafte Stimme verfügt, sondern auch im Klarinettensatz unverzichtbar ist, andächtige Stille herrschte. Es gab den gebührenden Applaus, Zugaben, und man darf gespannt sein, was die Stadtkapelle für den nächsten Auftritt beim Pfingstkonzert am Sonntag, 9. Juni, ab 11.15 Uhr auf dem Marktplatz, in petto hat.

© Starkenburger Echo, Sigrid Jahn, 28.05.2019

 

 

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